Bisher wurden die Bestellungen auf manuellem Weg, beispielsweise per Fax oder Post , an die ca. 150 Lieferanten übermittelt. Das Handling dieses Prozesses ist für alle Beteiligten mit einem hohen Aufwand verbunden: Der aktuelle Bearbeitungsstand einer Bestellung muss aufwendig erfragt werden, Änderungen durch den Lieferanten sind erst spät erkennbar, aufwendige Kontrollen erschweren den Wareneingang, da die Original-Bestellung zunächst mit der tatsächlich eingetroffenen Lieferung abgeglichen werden muss. Schmitz Cargobull hat sich daher Mitte 2002 entschieden, den bisherigen Prozess durch eine automatisierte Kommunikation mit den Lieferanten zu ersetzen. Gleichzeitig sollte ein barcodegestützter Bestellprozess integriert werden, um die Wareneingangskontrolle zu erleichtern. Zudem sollen Abweichungen zum Regelverlauf, etwa mögliche Lieferschwierigkeiten, rechtzeitig erkannt werden, um gegensteuern zu können. Der Vorstandsvorsitzende Peter Schmitz verband zudem weitere entscheidende Anforderungen mit der Einführung einer neuen Lösung: "Aufgrund unserer heterogenen Lieferantenstruktur, benötigen wir eine Lösung, die flexibel die unterschiedlichen Systemvoraussetzungen bei unseren kleinen und großen Lieferanten berücksichtigt. Zudem wollen wir unsere eigene Lieferfähigkeit permanent verbessern, dafür ist es entscheidend, die Liefertreue je Lieferant einfach und transparent jederzeit abrufen zu können."
Schmitz Cargobull steuert Lieferanten über zentrale Plattform
Aufbautenhersteller Schmitz Cargobull AG will zukünftig seine komplette Bestellabwicklung über die Logistikplattform "AX4" der AXIT AG laufen lassen.