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Schlechte Stimmung im Transportgewerbe

Bei den Transportunternehmen hat sich die aktuelle Lage im November spürbar verschlechtert  
© Foto: Foxeel/iStockphotos.com

Die sich zuspitzende Corona-Krise macht sich auch im Transportgewerbe bemerkbar. Die aktuelle Stimmung und die Erwartungen haben sich im November kräftig eingetrübt, wie aus der monatlichen Ifo-Befragung hervorgeht.


Datum:
29.11.2021
Autor:
Michael Cordes
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München. Die steigenden Infektionszahlen sorgen für schlechte Stimmung im Transport- und Speditionsgewerbe. Im November haben sich vor allem bei den Transportunternehmen die Lageeinschätzung und die Erwartungshaltung eingetrübt. Das geht aus den neuesten Zahlen der Ifo-Konjunkturumfragedaten vor, die der VerkehrsRundschau vorliegen. Das Ifo-Institut erhebt diese Werte jeden Monat.

Transportunternehmen offenbar besonders stark von der Corona-Krise betroffen

Demnach hat sich unter den Transportunternehmen die Lageeinschätzung in den negativen Bereich gedreht. Im Oktober lag der Wert noch bei plus 7,4 Punkte. Für November ermittelten die Ifo-Experten einen Saldo von minus 9,5 Punkte. Das heißt, im November war die Zahl der Unternehmen die ihre Lage als „schlecht“ bezeichnet haben, höher als die Zahl der Unternehmen, die sie als „gut eingestuft haben. Eine schlechtere Einschätzung wurde im laufenden Jahr nur im Januar 2021 erzielt, als noch ein harter Lockdown herrschte und eine Flaute nach dem Weihnachtsgeschäft zu beobachten war.

Die Erwartungen für die kommenden sechs Monate werden von den Transportunternehmen noch schlechter eingestuft. Hier liegt der Wert im November bei minus 15,5 Punkte. Allerdings ist das im Vergleich zum Oktober keine starke Eintrübung, weil schon damals der Saldo minus 12,4 Punkte betrug.

Die Lage unter den Spediteuren ist spürbar besser - noch 

Das Ifo-Institut hat auch die Speditionen befragt, wie sie ihre aktuelle Lage einschätzen und wie ihre Erwartungen aussehen. Den Spediteuren ergeht es offenbar spürbar besser. Der Saldo für die aktuelle Lage liegt mit plus 20,4 Punkten im deutlich positiven Bereich. Er hat sich zwar auch verschlechtert, aber nach plus 26,4 Punkten im Oktober ist der Rückgang längst nicht so stark ausgeprägt wie bei den Transportunternehmen.

Aber auch die Spediteure sind nicht euphorisch, was die Entwicklung in den kommenden sechs Monaten betrifft. Der Saldo im November betrug plus 3,0 Punkte und fällt damit überraschend gut aus. Denn im Oktober betrug dieser Wert plus 2,0 Punkte. Damit hat es im November sogar eine minimale Verbesserung gegeben. (cd)

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