Der Logistikdienstleister Schenker konnte im Geschäftsjahr 2001 sein Ergebnis um 19 Prozent auf 128 Millionen Euro steigern. Im Geschäftsfeld Landverkehr und Logistik erzielte das Unternehmen nach eigenen Angaben ein Mengenwachstum von drei Prozent und konnte auch beim Betriebsergebnis um 27 Prozent auf 100 Millionen Euro zulegen. Der Außenumsatz in diesem Bereich blieb mit 3,5 Milliarden Euro etwa auf dem Niveau des Vorjahres. Zu berücksichtigen sei dabei, so Schenker, dass in den Zahlen des Jahres 2000 die Bahnaktivitäten und der Umsatz der finnischen Tochtergesellschaft Huolintakeskus enthalten seien. Während die Bahnaktivitäten in Railog, das Jointventure mit der Deutschen Bahn, eingebracht worden seien, sei Huolintakeskus im vergangenen Herbst verkauft worden. Bereinigt um diesen beiden Effekte kam der Landverkehr auf ein Umsatzsteigerung von 2,2 Prozent. Schenker-Chef Hakan Larsson: "Mit diesem Wert liegen wir über dem Marktwachstum." Bei der Luftfracht gingen die Transportmengen nach den Terroranschlägen vom 11. September deutlich zurück. Doch habe man die Rückgänge auf den Strecken in die USA auf den Relationen Europa-Asien halbwegs ausgleichen können, sagte Larsson. So sei der Außenumsatz um gut ein Prozent gestiegen. Das Betriebsergebnis sank jedoch um vier Prozent im Vergleich zum Jahr 2000 wegen Anlaufkosten einiger Logistikprojekte in Deutschland und den Niederlanden. (vr/jk)
Schenker legt beim Ergebnis um 19 Prozent zu
Zuwachs bei Landverkehren, Einbußen bei der Luftfracht