Sachsens Staatskanzlei-Chef Georg Brüggen hat von der Bundesregierung unverzügliche Maßnahmen für eine schnellere Abfertigung des Lastwagenverkehrs an den Grenzen nach Polen und Tschechien gefordert. Unzureichende Abfertigungskapazitäten sowie organisatorische und personelle Mängel behinderten den grenzüberschreitenden Warenverkehr, teilte Brüggen am Freitag in Dresden mit. Die derzeitigen Verhältnisse belasteten Unternehmen und Kommunen unzumutbar. "Es ist höchste Zeit, dass der Bund seiner Verantwortung gerecht wird und in Abstimmung mit den Nachbarstaaten die Abfertigungskapazitäten erweitert", erklärte Brüggen. Zum Alltag der Lastwagenfahrer gehörten Wartezeiten von 24 Stunden und mehr. Damit sei die Wettbewerbsfähigkeit gerade der Unternehmen gefährdet, die intensive Handelsbeziehungen nach Osteuropa unterhielten oder die Produktion außerhalb der EU verlagert hätten. Eine Abfertigung rund um die Uhr sei das Mindeste, was die Betriebe erwarten könnten. (vr/dpa)
Sachsen fordert schnellere Grenzabfertigung für Lkw
24 Stunden Wartezeiten gehören zum Alltag der Lkw-Fahrer