Frankfurt/Main. Im Streit zwischen der Lufthansa und den russischen Behörden zeichnet sich noch keine Einigung ab. Mehrere Konten des Unternehmens seien weiterhin gesperrt, sagte ein Sprecher der Fluggesellschaft heute in Frankfurt. Derzeit würden Gespräche über die unterschiedlichen Rechtsauffassungen in dem Steuerstreit geführt. Nach dpa-Informationen verlangt Russland umgerechnet zwischen fünf und sieben Millionen Euro von der größten deutschen Fluggesellschaft. Auch in dem unabhängig davon laufenden Streit zwischen Russland und Lufthansa Cargo um den möglichen Umzug des Asien-Drehkreuzes von Astana in Kasachstan nach Sibirien zeichnet sich noch keine Einigung ab. Allerdings verlängerte die russische Seite die ursprünglich bis Ende Februar begrenzten Überflugrechte um einen Monat. Im Herbst vergangenen Jahres hatte Russland der Lufthansa Cargo zeitweise die Überflüge mit der Begründung untersagt, die deutsche Seite habe den angeblich zugesagten Wechsel nach Krasnojarsk in Sibirien nicht eingehalten. Erst nach Protesten der Bundesregierung wurden die Überflugrechte wieder eingeräumt. (dpa)
Russland lässt Lufthansakonten gesperrt
Steuerstreit zwischen Fluggesellschaft und Russland dauert an