Mit unterschiedlichen Mitteln will die russische Verkehrspolizei beweglicher werden. Besonders in Moskau kommen die Beamten der Gosudarstwennaja Inspekzija Besopasnosti doroschnogo Dwischenija (GIBdD) immer schlechter voran. Staus, Baustellen, ein Fahrerlager mit staatlichen und städtischen Machtprivilegien sowie viele Privatwagen mit Blaulicht-Signalen behindern die GIBdD-Einsätze massiv. Jetzt berichtete der Verkehrsexperte der Stadtregierung, Alexander Beljajew, von neuen Vorhaben. Die Miliz genannte Polizei soll mit Luftschiffen die Situation auf den Straßen nicht nur besser beobachten. Künftig will sie so auch schneller an Unglücksorten eintreffen. Auch am Boden macht man mobil. Eine neue Sonderabteilung setzt im Moskauer Zentrum verstärkt Milizionäre auf Motorrädern ein. Bislang war die GIBdD vor allem mit amerikanischen Straßenkreuzer-Modellen unterwegs. Sollte sich das Experiment in der Metropole bewähren, ist an ähnliche Reformen in allen Großstädten gedacht. (vr/jpd)
Russische Miliz macht mobil
Polizei bekommt Luftschiffe und Motorräder