Die Dortmunder Rhenus Gruppe beteiligt sich mit 50 Prozent an den Container-Terminals der Unikai Wörth GmbH und der Unikai Ottmarsheim/Straßburg der Hamburger Hafen- und Lagerhaus AG (HHLA). Wie das Unternehmen mitteilt, gilt die Transaktion rückwirkend zum 1. 7. 2002. Mit einem Handling von über 120.000 TEU und einer Stellkapazität von über 7000 TEU, dem Betrieb von drei Containerbrücken und der Anbindung an ein umfangreiches Schiffsliniennetz stelle Unkai einen bedeutenden Knotenpunkt im Containerumschlag am Rhein dar. Mit der Übernahme will Rhenus seine Aktivitäten im Containerverkehr weiter ausbauen. Dazu rechnet das Unternehmen auch die Beteiligung zu 80 Prozent an der CCS Combined Container Services Gruppe mit einem Umschlag von jährlich 350.000 TEU, weitere Aktivitäten der Basler Rhenus Alpina in der Containerlogistik sowie die jüngste Beteiligung mit 37,5 Prozent am Duisburger Intermodal Terminal (DIT). Die HHLA bekomme durch die Kooperation einen starken Partner an der Rheinschiene. Die einzelnen Gesellschaften sollen nach Aussage von Sven Rutkowsky, im Vorstand der Rhenus Gruppe verantwortlich für die Container Aparte, ihr eigenständiges Profil behalten und als unabhängig agierende Profit Center agieren. (vr/jk)
Rhenus Gruppe verstärkt Position im Containerverkehr
Beteiligung an Container-Terminals von Unikai Wörth und Ottmarsheim