Der Fahrzeughersteller Renault wird sich von seiner Werkverkehrstochter Compagnie d’Affrèment et de Transport (CAT) trennen. Wie das Unternehmen mitteilte, werde CAT an das Logistik- und Transportkonsortium Albateam verkauft. Im Gegenzug erhält der französische Autokonzern 20 Prozent der Anteile an Albateam. Die verbleibenden 80 Prozent der Albateam-Anteile halten die britische Autologic Holding, ein Spezialist für den Transport von Neuwagen, TNT und Wallenius Lines, die ebenfalls internationale Fahrzeugtransporte anbieten. Renault will durch den Verkauf von CAT und den gleichzeitigen Einkauf bei Albateam seine Transport- und Logistikstrategie weiter verbessern. "Unsere genaue Transport- und Logistikstrategie nach diesem Kauf ist noch in der Planung. Allerdings haben wir durch die anderen Teilhaber an Albateam Zugriff auf eine logistische Kette und auf weltweite Vernetzungen. Dadurch hoffen wir, Synergien besser nutzen zu können", sagte Reinhard Zirpel, Vorstand Kommunikation bei der Deutschen Renault, der Verkehrs-Rundschau auf Anfrage. Zirpel verneinte, dass die Werkverkehrstochter verkauft werde, weil sie unrentabel arbeite. (vr/cm)
Renault verkauft Werkverkehrstochter
Franzosen steigen beim Logistik- und Transportkonsortium Albateam ein