Polizeigewerkschaft hält Handyverbot am Steuer für sinnlos

07.08.2001 16:35 Uhr

Neufahrzeuge sollen serienmäßig mit Freisprechanlage ausgerüstet werden

Das Handyverbot beim Autofahren ist nach Ansicht der Polizeigewerkschaft sinnlos. Es sei kaum zu kontrollieren und gehe deshalb ins Leere, sagte der stellvertretende Vorsitzende der Gewerkschaft der Polizei, Bernhard Witthaut, der "Rhein-Zeitung". "Es ist die Frage, ob man das Verbot in dieser Form haben muss", erklärte Witthaut. Rauchen, Musik hören oder Essen am Steuer lenke genau so vom Verkehrsgeschehen ab, wie das Telefonieren. Er setzte sich nach Angaben der Zeitung dafür ein, alle Neufahrzeuge serienmäßig mit Freisprechanlagen auszustatten. (vr/dpa)

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