Lauenburg. Nach monatelangem Niedrigwasser steigt der Pegel der Oberelbe langsam wieder. Ein Sprecher des Wasser- und Schifffahrtsamtes (WSA) in Lauenburg (Kreis Herzogtum Lauenburg) nannte am Freitag einen Pegelwert von 87 Zentimetern im niedersächsischen Neu Darchau. Vor einer Woche waren es nur 75 Zentimeter, und die Experten befürchteten sogar, dass der bisherige Negativrekord von 70 Zentimetern aus dem Jahr 1940 erreicht würde. Die Berufsschifffahrt kann erst bei einer Fahrrinnentiefe von 1,5 Metern wieder beginnen. Seit Wochen ruht östlich von Lauenburg die Schifffahrt auf der Elbe. Wegen der geringen Wassertiefe ist kein Durchkommen mehr für die Binnenschiffe. Nur über Kanäle, die Zeit und Passagegebühren kosten, gelangen die Schiffe noch bis Magdeburg. Während des Hochwassers der Elbe im August 2002 stand das Wasser in Neu Darchau fast sieben Meter höher als zur Zeit. Auch damals war die Schifffahrt eingestellt. (vr/dpa)
Pegel der Oberelbe steigt langsam wieder
Für die Binnenschifffahrt ist Wasserstand aber nach wie vor zu niedrig