Ostdeutsche Länder wollen im Güterverkehr enger kooperieren

30.11.2007 17:07 Uhr

Entsprechende Vereinbarung im Rahmen einer Konferenz zum Zentraleuropäischen Nord-Süd-Korridor getroffen

Berlin/Rostock. Die ostdeutschen Länder wollen vom zunehmenden Güterverkehr stärker profitieren und enger kooperieren. Auf einer Konferenz in Berlin zum Zentraleuropäischen Nord-Süd-Korridor trafen sie nach Angaben des Schweriner Verkehrsministeriums vom Freitag eine entsprechende Vereinbarung. Die Zuwachsraten im Güterverkehr würden der gesamten Logistikbranche günstige Voraussetzungen bieten, sagte Verkehrsstaatssekretär Sebastian Schröder laut Pressemitteilung. Im Nord-Süd-Korridor werde sich allein der Ostseefähr- und RoRo-Güterverkehr über die Häfen Mecklenburg-Vorpommerns von 9 Millionen Tonnen 2004 auf etwa 28 Millionen bis 2025 steigern und damit verdreifachen. Mecklenburg-Vorpommerns Vorteil bestehe in kurzen Wegen nach Skandinavien und ausgezeichneten Fährverbindungen. Die Verbindung von Kopenhagen nach München über Rostock-Gedser sei mehr als 150 Kilometer kürzer als über Rodby-Puttgarden. Die Fähre Rostock-Gedser sei 15 Minuten schneller geworden und brauche nur noch 105 Minuten. Seit Oktober biete ein drittes Schiff auf der Linie zusätzliche Überfahrten speziell für Lkw. Ferner gebe es durchgehende Güterzüge vom italienischen Verona über Rostock nach Trelleborg in Schweden. Die kürzeste deutsch-schwedische Fährverbindung Sassnitz-Trelleborg ­ die "Königslinie" ­ werde zu einer hoch frequentierten Eisenbahnfährverbindung entwickelt. Im Hinterland verfüge Mecklenburg-Vorpommern über eine gut ausgebaute Verkehrsinfrastruktur. Staus auf Autobahnen und Nadelöhre im Schienengüterverkehr seien praktisch unbekannt, sagte Schröder. (dpa)

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