Der österreichische Infrastrukturminister Michael Schmid tritt zurück. Die "Batterie sei leer", sagte der zur rechtspopulistischen FPÖ gehörende Politiker zur Begründung gegenüber der "Kleinen Zeitung". Nach nur neun Monaten muss die FPÖ damit den dritten von sechs Ministern austauschen. Zuvor hatte Schmid bereits sein Amt als FPÖ-Landesobmann der Steiermark aufgegeben, wo die Partei vor kurzem dramatischen Stimmenverluste hinnehmen musste. Als Hintergrund für den Ministerrücktritt werden Querelen innerhalb der Steiermärkischen FPÖ vermutet. Der gelernte Architekt Schmid will sich ins Privatleben zurückziehen. Wer sein Nachfolger wird, war am Wochenende noch offen.
Österreichs Infrastrukturminister Schmid tritt zurück
Als Hintergrund werden Konflikte in der Steiermärkischen FPÖ vermutet