Spätestens zur EU-Erweiterung soll eine zusätzliche leistungsfähige Straßen- und Schienenverbindung zwischen Österreich und Ungarn zur Verfügung stehen. Diesen Plan hat das Burgenland jetzt in sein Gesamtverkehrskonzept aufgenommen. Damit ist der Anschluss an das Ten-Netz (Ten = Transeuropäische Netze) auch in dieser Region sichergestellt. Von Verkehrsministerin Monika Forstinger wird Zustimmung zu diesem Vorhaben erwartet. Eine bestehende Bahnlinie wird vom burgenländischen Oberpullendorf bis zum ungarischen Köszeg verlängert. Der Weiterbau einer Schnellstraße (S 31) bis Oberpullendorf ist bereits beschlossene Sache. Ob die restlichen 16 Kilometer bis zur Grenze autobahnähnlich oder als zweispurige Straße errichtet werden, ist derzeit Gegenstand politischer Diskussionen. Dieser Nord-Süd-Verbindung kommt überregionale Bedeutung zu, weil sie die Verbindung zum bedeutenden ungarischen Verkehrsknoten Szombathely ermöglicht. (vr/rv)
Österreich: Ungarn-Achse wird ausgebaut
Nord-Süd-Verbindung zum ungarischen Verkehrsknoten Szombathely