Deutlich weniger Ökopunkte-Sünder als bisher angenommen sind im Österreich-Transit unterwegs. Der Fachverband Güterbeförderung zeigte jetzt auf, wie die vor einigen Wochen veröffentlichten Horrorzahlen zustandekommen. Die Elektronik des Ökopunktesystems weist zahlreiche illegale Fahrten aus – im vergangenen Jahr rund 80.000 –, von denen sich die überwiegende Mehrzahl bei detaillierter Überprüfung als rechtskonform herausstellte. Beispielsweise werden bilaterale Fahrten, die auch über das "deutsche Eck" führen, von der Elektronik fälschlicherweise als Transit registriert. Trotz dieser Relativierung der Zahlen tritt der Fachverband Güterbeförderung für eine rigorose Bestrafung der tatsächlichen Ökopunkte-Sünder ein. Wermutstropfen aus Sicht der österreichischen Frächter: Österreich kann nachträglich nur Inländer, nicht jedoch ausländische Transporteure belangen. (vr/rv)
Ökopunkte: Wenige schwarze Schafe
Irreführende Zahlen durch Elektronik des Ökopunktesystems