Wien. Obwohl das vergangene Jahr wegen der anhaltenden Konjunkturschwäche nicht einfach war, behauptete sich die Österreichische Bundesbahn (ÖBB) im Güterverkehr gut. Mit 87.215 transportierten Gütertonnen erzielte sie einen Zuwachs von zwei Prozent. Die Umsätze dieser Sparte stiegen auf 1,2 Milliarden Euro. Damit steuerte der Güterverkehr rund 56 Prozent zum Gesamtumsatz der ÖBB bei. Mehr als zwei Drittel des Volumens entfielen auf den Wagenladungsverkehr. Knapp ein Drittel machte der Kombinierte Verkehr aus. Der Stückgutverkehr ist mit weniger als einem Prozent Anteil nahezu unbedeutend. Vorstandsdirektor Ferdinand Schmidt strebt jetzt eine Qualitätsverbesserung auf der Brenner-Achse an. In Richtung Norden seien die Verspätungen bereits deutlich zurückgegangen. In Zukunft will sich die ÖBB stärker in den südöstlichen Nachbarstaaten Österreichs engagieren. (vr/rv)
ÖBB-Erfolg trotz Konjunkturflaute
Güterverkehr erwirtschaftet 56 Prozent des Konzernumsatzes