Hamburg. Zum Verladen werden die Pakete von Mitarbeitern auf die "SkaiFlow"-Einheit gelegt. Das Förder- und Identifikationssystem richtet die Pakete per Schrägrollentechnik für die erste Scanner-Lesung automatisch aus. Die Barcode-Daten werden über ein Netzkabel an einen Industrie-PC übermittelt, auf dem das Aibis-Softwarepaket installiert ist. Gurtförderer transportieren das Paket nach der Barcode-Lesung dann zur Kontrollstelle. Die Software überprüft, ob das erfasste Paket tatsächlich für den Versand vorgesehen ist. Dafür stehen maximal zwei Sekunden Zeit zur Verfügung. Per Wireless-LAN schickt der PC die Verladedaten an das Warenwirtschaftsystem des Anwenders. Das System überprüft unter anderem, ob der Karton zur Sendung gehört, das Format stimmt und die Kartonidentität gesichert ist. Wenn alle Daten korrekt sind, wird das Paket an der Kontrollstelle beschriftet und auf die Reise geschickt. Sind die Daten fehlerhaft, stoppt SkaiFlow sein System automatisch. Das entnommene Paket muss man in diesem Fall von Hand weiter bearbeiten. Die SkaiFlow-Software wurde in Java geschrieben und ist laut Anbieter einfach in die existierende IT-Landschaft des Nutzers zu integrieren. Das etwa 600 Kilogramm schwere, mobile System steht auf Rollen und lässt sich verschieben, so dass es Laderampen nicht permanent durch Festeinbau blockieren muss. Statt Barcode und Scanner kann man auch RFID-Tags und Transponderleser einsetzen. SkaiFlow ist ab Oktober in der Grundversion für etwa 60.000 Euro verfügbar und wird über die Aibis GmbH in Hamburg vertrieben. Transnorm liefert die mechanischen Komponenten von SkaiFlow, Aibis bringt sein IT-Wissen ein.
Neues Förder- und Identifikationssystem hilft beim Lkw-Beladen
Der IT-Dienstleister Aibis und der Fördertechnik-Anbieter Transnorm bringen mit "SkaiFlow" eine Lösung zum effizienteren Beladen von Lkw auf den Markt.