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Neuer DHL-Bericht: Halbleiter-Lieferketten stabiler machen

Halbleiter-Chips sind ein wertvolles Gut, das heutzutage in diversen Bereichen zum Einsatz kommt
© Foto: Deutsche Post DHL Group

DHL hat darin vier Ansätze identifiziert, mit denen Unternehmen in Zusammenarbeit mit Logistikdienstleistern ihre Lieferketten zukunftssicher machen können: Digitalisierung, Kooperation und Kollaboration, resiliente Produkt- und Bestandsstrategien sowie Nachhaltigkeit.


Datum:
17.11.2022
Autor:
Stephanie Noll
Lesezeit:
3 min
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Vor dem Hintergrund der jüngsten Halbleiter-Engpässe hat DHL am 17. November einen Bericht mit dem Titel „Resilience of the Semiconductor Supply Chain“ (Resilienz der Halbleiter-Lieferkette) veröffentlicht. Für den Bericht wurden laut dem Logistikkonzern Gespräche mit Supply-Chain-Managern aus unterschiedlichen Branchen geführt, um herauszufinden, in welchen Bereichen Unternehmen ihre Halbleiter-Lieferketten anpassen können, um diese weniger störanfällig zu machen und ihre Flexibilität zu steigern.

Im Rahmen dieser Befragungen kristallisierten sich laut DHL vier Themen heraus: beschleunigte Digitalisierung, intensivere Kooperation und Kollaboration, robuste Produkt- und Bestandsstrategien sowie Nachhaltigkeit. Darüber hinaus zeigt der Bericht Möglichkeiten für Logistikanbieter auf, Unternehmen bei der Optimierung ihrer Supply-Chain-Resilienz zu unterstützen.

Vier Ansätze für zukunftssichere Lieferketten

Digitalisierung

Zeitnahe, detaillierte Daten zu Sendungen, Beständen, Transportmitteln und Zulieferern sorgen für die nötige Transparenz in der Halbleiter-Lieferkette und liefern wertvolle Erkenntnisse, lautet ein Ergebnis des Berichts. Datenanalysen würden die operative Effizienz sowie Entscheidungsprozesse verbessern. Analysetools könnten Logistikprozesse unterstützen, indem sie Transportabläufe und Lagerbetrieb transparenter machen und den Unternehmen eine ganzheitliche Sicht der Lieferkette ermöglichen.

Kooperation und Kollaboration

Wie aus dem Bericht weiter hervorgeht, lassen sich Engpässe bei den Transportkapazitäten und der Versorgung mit Investitionsgütern in der Halbleiterlieferkette am besten gemeinsam mit Logistikanbietern angehen, analysiert DHL. Mit der Ausweitung dieser Partnerschaften entstünden weltweit integrierte und zentral gesteuerte Netzwerke, die die Resilienz erhöhen.

Robuste Produkt- und Bestandsstrategie

Weiter kommt die Studie zu dem Schluss, dass die Umstellung auf zusätzliche Reservebestände, flexiblere Fulfillment-Netzwerke und einfachere Produktlinien in der Halbleiter-Lieferkette eine gezielte Unterstützung für die Unternehmen erfordert. Logistikanbieter könnten zum Beispiel zusätzliche Lagerkapazität, neue Standorte für die Lagerhaltung und Datenanalysen zu Lagerbeständen bereitstellen, so die DHL.

Nachhaltigkeit

Die Unternehmen sollen sich darauf konzentrieren, ihre Umweltauswirkungen zu minimieren und zugleich die Resilienz der Halbleiterlieferkette zu maximieren, führt der Bericht weiter aus. Logistikanbieter könnten dazu Daten zu den Emissionen aus Transport und Lagerhaltung bereitstellen. Sie können zudem Ladungen, Routenführung und Transportlösungen optimieren, nachhaltige Technologien wie E-Lkw und alternative Kraftstoffe einsetzen sowie bei der Entwicklung von Initiativen für geschlossene Logistikkreisläufe und die Kreislaufwirtschaft helfen, empfiehlt der Bericht. (sn)

>> Den ganzen DHL-Bericht "Resilience of the Semiconductor Supply Chain" finden Sie HIER

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