In einer vom Deutschen Verkehrsforum in Auftrag gegebenen Delphi-Studie "Der Transportmarkt im Wandel" zeichnen die Experten ein pessimistisches Bild von der Zukunft der deutschen Straßeninfrastruktur. Immerhin ein Viertel der insgesamt 72 Sachverständigen glaubt, dass bereits 2005 die Kapazitätsgrenzen auf der Straße erreicht seien. Spätestens 2011 drohe dann, so die Mehrheit der Experten, der Infarkt. Auch bei der Bahn- und Luftverkehrsinfrastruktur würden innerhalb der nächsten zehn Jahre die Grenzen erreicht werden. Dagegen habe die Wasserstraße noch Kapazitätsreserven für mindestens 20 Jahre, lautete die Einschätzung. Die Studie kommt außerdem zu dem Ergebnis, dass sich die Nachfrage nach Transportleistungen auf immer weniger Dienstleister konzentriere, die immer komplexere Angebote zu erbringen hätten. Trotzdem habe der Mittelstand gute Chancen, sich am Markt zu behaupten. (vr/jök)
Neue Studie zum Transportmarkt vorgelegt
Im Jahr 2011 droht Verkehrsinfarkt auf deutschen Straßen