-- Anzeige --

Neue Regeln für Binnenschifffahrt

Die Richtlinie muss nur von den 17 der 28 EU-Mitgliedsstaaten umgesetzt werden, die eine signifikante Binnenschifffahrt haben
© Foto: Picutre Alliance/JOKER/Walter G. Allgöwer

Die Verkehrsminister der EU reformieren das Verfahren zur Entwicklung technischer Standards in der Binnenschifffahrt.


Datum:
12.06.2015
Autor:
Katharina Spirkl
1 Kommentare

-- Anzeige --

Brüssel. Die Verkehrsminister der EU haben sich auf ein neues Verfahren zur Entwicklung technischer Standards in der Binnenschifffahrt verständigt. Dafür soll künftig der Europäische Ausschuss zur Festlegung von Standards in der Binnenschifffahrt(CESNI) zuständig sein. Ziel der Reform der bestehenden Vorschriften ist eine Beschleunigung des Verfahrens, damit die geltenden Standards schneller an den Stand der Technik angepasst werden können. Der Ministerrat erwartet davon mehr Investitionen und eine Modernisierung der Binnenflotte. Die bestehenden Standards selbst werden durch die Richtlinie nicht geändert. Den nationalen Behörden würden die Vorschriften jedoch die Zertifizierung neuer Techniken erleichtern, teilte der Rat mit. Die Zertifikate sind die Voraussetzung dafür, dass eine Technologie auf den Kanälen und Flüssen der EU eingesetzt werden darf.
CESNI soll eng mit der Zentralkommission für die Rheinschifffahrt(CCNR) zusammen arbeiten. Deswegen wird der Ausschuss in Straßburg angesiedelt. Die CCNR genehmigt die Standards, die auf dem Rhein gelten, der eine internationale Wasserstraße ist.

Das Parlament muss der Richtlinie noch zustimmen. Sie muss nur von den 17 der 28 EU-Mitgliedsstaaten umgesetzt werden, die eine signifikante Binnenschifffahrt haben. (tw)

-- Anzeige --
-- Anzeige --
-- Anzeige --
-- Anzeige --
-- Anzeige --

KOMMENTARE


bodo niemeyer

14.06.2015 - 08:07 Uhr

Es ist sicher ein guter Weg in Richtung standardisierte binnenschifffahrt. Mich stört nur der Hintergedanke. Nicht Standard der Schifffahrt ist der Auslöser sondern - Zitat: "der Ministerrat erwartet dadurch Investitionen und Modernisierung der Binnenschifffahrt."Es sei erlaubt die Frage zu stellen Warum veraltet speziell die deutsche Binnenschifffahrt? Ausnahme evtl einige Tank- und Firmenschiffe.Bei den heute auf dem Markt erzielbaren Frachtraten ist es doch für das Gros der deutschen Binnenschifffahrt garnicht mehr möglich modernste Schiffe zu haben . Im Gegensatz dazu stehen die Flotten einiger anderer EU-Mitgliedstaaten . Meiner Meinung nach müssten vor allem die gesetzlichen Vorgaben vereinheitlicht werden. Dann hätten alle die gleichen Pflichten und Chancen am Markt .ich würde gerne an meinem Schiff die Europaflagge führen und ein stolzer deutscheuropäischer Binnenschiffer sein .


SAGEN SIE UNS IHRE MEINUNG

Die qualifizierte Meinung unserer Leser zu allen Branchenthemen ist ausdrücklich erwünscht. Bitte achten Sie bei Ihren Kommentaren auf die Netiquette, um allen Teilnehmern eine angenehme Kommunikation zu ermöglichen. Vielen Dank!

-- Anzeige --

WEITERLESEN




NEWSLETTER

Newsletter abonnieren und keine Branchen-News mehr verpassen.


Die VerkehrsRundschau ist eine unabhängige und kompetente Abo-Fachzeitschrift für Spedition, Transport und Logistik und ein tagesaktuelles Online-Portal. VerkehrsRunschau.de bietet aktuelle Nachrichten, Hintergrundberichte, Analysen und informiert unter anderem zu Themen rund um Nutzfahrzeuge, Transport, Lager, Umschlag, Lkw-Maut, Fahrverbote, Fuhrparkmanagement, KEP sowie Ausbildung und Karriere, Recht und Geld, Test und Technik. Informative Dossiers bietet die VerkehrsRundschau auch zu Produkten und Dienstleistungen wie schwere Lkw, Trailer, Gabelstapler, Lagertechnik oder Versicherungen. Die Leser der VerkehrsRundschau sind Inhaber, Geschäftsführer, leitende Angestellte bei Logistikdienstleistern aus Transport, Spedition und Lagerei, Transportlogistik-Entscheider aus der verladenden Wirtschaft und Industrie.