-- Anzeige --

Nachholbedarf bei Nachhaltigkeit in Lieferketten

Bei vielen Mittelständler sieht eine Umfrage Nachholbedarf in Sachen Nachhaltigkeit (Symbolbild)
© Foto: Goodyear

Mittelständische Unternehmen haben mit Blick auf ihre Lieferketten Nachholbedarf in Sachen Nachhaltigkeit, so eine aktuelle Umfrage.


Datum:
20.08.2021
Autor:
Thomas Burgert
NOCH KEINE Kommentare

-- Anzeige --

Frankfurt/Main. Mittelständische Unternehmen in Deutschland haben einer Studie zufolge Nachholbedarf beim Thema Nachhaltigkeit. Nach einer am Donnerstag, 19. August, veröffentlichten Umfrage der DZ Bank unter 1000 Inhabern und Geschäftsführern von Mittelständlern haben die meisten Firmen zwar erste Maßnahmen ergriffen, um ihren Ressourcenverbrauch zu verringern. Anders sieht es den Angaben zufolge bei den Themen Gleichstellung und Nachhaltigkeit bei der Auswahl von Lieferanten aus.

Der Umfrage zufolge setzen 77 Prozent der Mittelständler auf Recycling und ein verbessertes Abfallmanagement, 76 Prozent treiben die Digitalisierung mit dem Ziel eines verringerten Ressourcenverbrauchs voran. Auch mit Energieeffizienz und Gebäudemanagement sowie mit Angeboten zur Gesundheitsförderung für Mitarbeiter befassen sich fast drei von vier Unternehmen mit einem jährlichen Umsatz von bis zu 129 Millionen Euro. Nur jeder zweite Mittelständler kümmert sich demnach dagegen derzeit darum, die Gleichstellung im Unternehmen voranzutreiben. Nachhaltigkeitskriterien bei der Auswahl ihrer Lieferanten berücksichtigten 29 Prozent der Befragten.

Lieferkettengesetz kann mittelbar auch kleinere Unternehmen betreffen

Das Gesetz zur Einhaltung von Menschenrechten in internationalen Lieferketten, betrifft direkt zwar nur größere Unternehmen. Diese sind von 2023 an verpflichtet, auf Missstände beim Kauf von Produkten und Teilen aus dem Ausland zu reagieren und Abhilfe zu schaffen, wenn ihnen diese bekannt werden. Auch Umweltzerstörungen und Korruption sind von dem Gesetz erfasst.

Mittelbar können aber auch andere Firmen betroffen sein, etwa als Zulieferer eines in der gesetzlichen Verantwortung stehenden Unternehmens. In den kommenden 15 Monaten müssten die Unternehmen Abläufe schaffen, „mit denen sie ihre Lieferanten prüfen und kontrollieren und im Ernstfall präventiv eingreifen“, mahnte DZ Bank-Firmenkundenvorstand Uwe Berghaus. (dpa)

-- Anzeige --
-- Anzeige --
-- Anzeige --
-- Anzeige --
-- Anzeige --

KOMMENTARE


SAGEN SIE UNS IHRE MEINUNG

Die qualifizierte Meinung unserer Leser zu allen Branchenthemen ist ausdrücklich erwünscht. Bitte achten Sie bei Ihren Kommentaren auf die Netiquette, um allen Teilnehmern eine angenehme Kommunikation zu ermöglichen. Vielen Dank!

-- Anzeige --

WEITERLESEN




NEWSLETTER

Newsletter abonnieren und keine Branchen-News mehr verpassen.


Die VerkehrsRundschau ist eine unabhängige und kompetente Abo-Fachzeitschrift für Spedition, Transport und Logistik und ein tagesaktuelles Online-Portal. VerkehrsRunschau.de bietet aktuelle Nachrichten, Hintergrundberichte, Analysen und informiert unter anderem zu Themen rund um Nutzfahrzeuge, Transport, Lager, Umschlag, Lkw-Maut, Fahrverbote, Fuhrparkmanagement, KEP sowie Ausbildung und Karriere, Recht und Geld, Test und Technik. Informative Dossiers bietet die VerkehrsRundschau auch zu Produkten und Dienstleistungen wie schwere Lkw, Trailer, Gabelstapler, Lagertechnik oder Versicherungen. Die Leser der VerkehrsRundschau sind Inhaber, Geschäftsführer, leitende Angestellte bei Logistikdienstleistern aus Transport, Spedition und Lagerei, Transportlogistik-Entscheider aus der verladenden Wirtschaft und Industrie.