Die Auswirkungen der Maul- und Klauen-Seuche (MKS) bekommt jetzt auch der Anhängerhersteller Kögel zu spüren. Es zeichne sich bereits ein Rückgang der Bestellungen ab, sagte Finanzvorstand Erich Gaier bei der Vorstellung des Jahresberichts in Ulm. "Wenn die Transporter leer stehen, werden natürlich keine neuen angeschafft. Die börsennotierten Kögel Fahrzeugwerke AG würden dennoch für das laufend Jahr mit steigendem Umsatz und gleich bleibenden Erträgen rechnen. Der Umsatz des Unternehmens stieg im vergangenen Jahr um 6,5 Prozent auf 610 Millionen Mark (311,8 Millionen Euro). Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit sank um 20 Prozent auf 16 Millionen Mark. Für den Rückgang machte Gaier unter anderem den harten Preiskampf in der Branche verantwortlich. Außerdem sei eine Unternehmensbeteiligung in China um rund 10 Millionen Mark im Wert nach unten korrigiert worden. Ohne diese Sondereinflüsse habe das Ergebnis bei rund 26 Millionen Mark gelegen. Für das laufende Jahr rechnet Kögel mit einer Umsatzsteigerung auf 650 Millionen Mark. (vr/dpa)
MKS bremst Fahrzeughersteller Kögel
Trotz sinkender Bestellungen im laufenden Jahr gleichbleibende Erträge erwartet