84 Prozent der befragten Unternehmen verfügen über eine eigene Homepage und mehr als ein Drittel nutzt das Internet für elektronische Geschäfte wie Warenbestellung. Im vergangenen Jahr gab dies nur jeder fünfte Befragte an. Der Vertrieb über das Internet entwickelt sich in den Branchen unterschiedlich. Mit Bestellfunktionen auf 20 Prozent der Homepages hat der Handel die Nase vorn. Die Industrie folgt mit 15 Prozent, und 13 Prozent der Dienstleistungsanbieter bieten eine Onlinebestellmöglichkeit. Allerdings haben sinkende Onlineumsätze die Mittelständler erkennen lassen, dass das Web, wie die Vertriebskanäle die es ergänzt, von der rückläufigen Konjunktur betroffen ist. So ging die Umsatzsteigerung von 54 Prozent im vergangenen Jahr auf 39 Prozent in 2002 zurück. Trotzdem rechnet etwa die Hälfte der Web-Aktiven damit, dass sich ihre Investitionen innerhalb eines Jahres rechnen. Zum Beispiel nannten 50 Prozent eine Kostenersparnis durch kürzere Lieferzeiten, weitere 28 Prozent die Reduzierung der Vertriebskosten als Vorteile. Die jährliche Studie wurde bereits zum vierten Mal in Folge von IBM und der Zeitschrift Impulse durchgeführt. In deren Auftrag befragte das Marktforschungsinstitut TechConsult circa 1000 mittelständische Unternehmen.
Mittelstand goes online
Wie die aktuelle Studie "Internet und E-Business im Mittelstand" ergab setzt sich das Internet im Mittelstand immer weiter durch.