EU schützt kritische Infrastruktur mit neuen Vorgaben

19.03.2026 11:14 Uhr
Container Terminal Hamburg
Containerterminal Tollerort in Hamburg: Die geplante Beteiligung von Cosco löste 2023 europaweit politische Diskussionen aus
© Foto: HHLA/Thies Rätzke

Die EU will kritische Infrastruktur in Europa besser vor der Übernahme von ausländischen Unternehmen schützen. Vertreter der Verkehrsbranche finden das grundsätzlich gut - wenn die Umsetzung passt.

Die EU zieht Konsequenzen aus geopolitischen Spannungen und früheren Streitfällen wie der umstrittenen Cosco-Beteiligung am Hamburger Hafen: Künftig müssen alle Mitgliedstaaten ausländische Investitionen in kritische Infrastruktur verbindlich prüfen. Die neuen Regeln definieren Mindeststandards für Sektoren wie Verkehr, Energie, Telekommunikation und Digitales – Bereiche, die gerade für Transport und Logistik zentral sind. Branchenverbände begrüßen die strengere Kontrolle grundsätzlich, warnen aber vor Bürokratie, Uneinheitlichkeit und möglichen Investitionshemmnissen. Die EU wiederum betont, es gehe nicht um Abschottung, sondern um Sicherheit, Resilienz und stabile Lieferketten.
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