Mecklenburg-Vorpommern will Verkehr auf Schiene verlagern

26.05.2008 17:21 Uhr

Ministerpräsident Ringstorff wirbt für mehr Nord-Süd-Verkehr zwischen Ostseehäfen und Italien

Schwerin. Mecklenburg-Vorpommern will seine Ostseehäfen stärker in die internationalen Transportkorridore von Süden nach Skandinavien einbinden. Dazu reise morgen eine Delegation von Unternehmern mit Ministerpräsident Harald Ringstorff (SPD) nach Italien und Österreich, teilte die Staatskanzlei am Wochenende in Schwerin mit. Aus Kosten- sowie Umweltgründen werde der Druck auf den Straßenverkehr wachsen, so dass eine Verlagerung auf die Schiene sinnvoll wäre. Laut Staatskanzlei gibt es zwischen dem Seehafen Rostock und dem italienischen Güterverkehrszentrum in Verona seit 1996 eine Shuttle-Zugverbindung. Die Wirtschaftsbeziehungen Mecklenburg-Vorpommerns zu Italien seien auf mittlerem, aber stetig steigendem Niveau. 2007 importierte das Land Güter im Wert von 95,7 Millionen Euro aus Italien, was 2,6 Prozent der Gesamteinfuhren entspreche. Exportiert wurden Güter im Wert von 190,4 Millionen Euro nach Italien. Hauptausfuhrgüter waren Käse, Fleisch, Maschinen und Maschinenteile. (dpa)

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