Mit einem feierlichen Festakt hat Fressnapf am 29. April sein neues Logistikzentrum in Nörvenich (Kreis Düren) offiziell eröffnet. Die rund 72.000 Quadratmeter (m²) große, hochautomatisierte Anlage dient künftig als zentrale Drehscheibe für Fressnapfs E-Commerce-Geschäft in Deutschland, Frankreich, Belgien, Luxemburg und perspektivisch auch die Niederlande.
NRW-Ministerpräsident Hendrik Wüst geladen
Das Fressnapf-Management um Gründer und Mehrheitseigentümer Torsten Toeller und Standortleiter Andy Busch begrüßten zur Eröffnung unter anderem Hendrik Wüst, Ministerpräsident des Landes Nordrhein-Westfalen, sowie Nörvenichs Bürgermeister Timo Czech.
Autostore‑System mit 260 Robotern
Das hochautomatisierte Logistiksystem für den neuen Standort lieferte der Generalunternehmer Vanderlande. Herzstück bildet eine Autostore-Anlage, die in der ersten Ausbaustufe 260 Roboter, 120.000 Behälter und eine Systemfläche von 7.000 m² umfasst. Ergänzt wird dies durch Behälter- und Paletten-Fördertechnik, Shuttle-Systeme und ein automatisches Sortiersystem. Pick-Roboter für den Kommissionierungsprozess seien bereits in Planung, teilt der Händler für Heimtierbedarf mit.
Mit dem Hochlauf des Standorts will Fressnapf in der ersten Ausbaustufe sukzessive bis zu 500 Arbeitsplätze im Zwei-Schicht-Betrieb schaffen. Gestartet wird in Nörvenich mit einer Kapazität von bis zu 40.000 versendeten Paketen pro Tag, die auf 60.000 erweiterbar ist.
Logistikzentrum erfüllt DGNB‑Platin‑Standard
Das Logistikzentrum wurde nach dem DGNB-Platinstandard zertifiziert. Die Beheizung erfolgt ausschließlich über Wärmepumpentechnik, während eine Photovoltaikanlage mit bis zu 5,4 MW Leistung zur Stromversorgung beiträgt.