Trieben/Österreich. In das automatische Logistikzentrum einschließlich Gebäudeneubau investierte das zentral in Salzburg ansässige Unternehmen rund elf Millionen Euro. Realisierungspartner für die Logistik im neuen Zentrallager war die Witron Logistik + Informatik, Parkstein. Wesentlicher Bestandteil des Logistikzentrums ist ein automatisches Hochregallager für Palettenware und Langgut. Gelagert werden ausschließlich Fertigteile. Das Hochregallager bietet in fünf Gassen Platz für 13.500 Normalpaletten-Lagerplätze. In weiteren zwei Gassen werden auf rund 2300 Langgutlagerplätzen Fertigprodukte mit einer Länge von bis zu 2,5 Metern bevorratet. Die Ver- und Entsorgung übernehmen sieben automatische Regalbediengeräte mit einer Ein- und Auslagerleistung von insgesamt 245 Doppelspielen pro Stunde. Vier Kommissionierplätze werden über angebundene Fördertechnik automatisch mit Ware aus dem Hochregallager versorgt. An drei Kommissionierplätzen werden Normalpaletten und an einem Kommissionierplatz wird Langgut nach dem Ware-zu-Mann-Prinzip kommissioniert. Fertig kommissionierte Ware stellt das System im Versandbereich prioritätengesteuert bereit. So können stündlich bis zu 190 kommissionierte Versandpaletten mit Fertigware fertiggestellt werden. Das in Trieben realisierte Zentrallager verkörpert die erste Baustufe eines zweistufigen Erweiterungskonzeptes. In einer zweiten Baustufe kann das Zentrallager zu einem späteren Zeitpunkt um sieben Regalgassen vergrößert werden. Mit den Arbeiten an der ersten Stufe wurde im September 2003 begonnen.
Mayer weiht Logistikzentrum ein
Mayer & Co Beschläge, Hersteller von Beschlägen, Schlössern und Schließsystemen, weihte jetzt sein neues Logistikzentrum am Produktionsstandort Trieben, Steiermark, ein.