Dortmund. Die deutschen Spediteure fürchten wegen der geplanten Erhöhung der LKW-Maut um bis zu 40.000 Arbeitsplätze. "Es brennt im Gewerbe. Das Sommerloch ist tiefer als sonst, Anfang 2009 werden wir ausgeblutet sein. Die Pleitewelle hat schon begonnen - und sie wird sich fortsetzen, wenn die Mauterhöhung kommt", sagte Karlheinz Schmidt, Hauptgeschäftsführer des Bundesverbandes Güterkraftverkehr, Logistik und Entsorgung (BGL), der Zeitung "Ruhr Nachrichten" (Donnerstagsausgabe). NRW-Verkehrsminister Oliver Wittke (CDU) warnte dagegen vor den Folgen einer Verschiebung: "Die Verzögerung des In-Kraft-Tretens darf auf keinen Fall zur Folge haben, dass im kommenden Jahr weniger Geld für die Verkehrs- Infrastruktur zur Verfügung steht", sagte Wittke der Zeitung. (dpa)
Mauterhöhung könnte Spediteure 40.000 Arbeitsplätze kosten
BGL warnt erneut vor Kostenanhebung: "Anfang 2009 werden wir ausgeblutet sein"