Berlin. Im Juli sind die Mauteinnahmen auf 237,4 Millionen Euro gesunken. Die Bundesregierung gehe aber weiterhin von Gesamteinnahmen von drei Milliarden Euro aus, hieß es im Ministerium. Wenn die Ferienzeit in mehreren Bundesländern berücksichtigt werde, entsprächen die Juli-Einnahmen den Erfahrungen des Bundesamts für Güterverkehr (BAG) im Sommer Ab kommenden Montag werden Mautsünder stärker zur Kasse gebeten. Das Bußgeld wird ab 15. August bei Fahrlässigkeit für den Fahrer von 75 auf 100 Euro und für den Unternehmer von 150 auf 200 Euro angehoben. Bei Vorsatz steigt das Bußgeld für den Fahrer von 150 auf 200 und für den Unternehmer von 300 auf 400 Euro. Mehrfach-Sünder müssen mit einer Strafe von bis zu 20.000 Euro rechnen. „Wir wollen die Abschreckung für Schwarzfahrer weiter erhöhen“, begründete Bundesverkehrsminister Manfred Stolpe (SPD) die Gesetzesverschärfung. Zwischen der Einführung der Maut zu Jahresbeginn und Ende Juli wurden gegen 4545 deutsche und 3858 ausländische LKW-Fahrer Bußgeldverfahren eingeleitet. Wie das Bundesverkehrsministerium auf eine Anfrage des CSU-Abgeordneten Stephan Mayer weiter mitteilte, wurden Bußgelder in Höhe von 955 000 Euro eingefordert. (jök)
Mauteinnahmen im Juli gesunken
Seit Einführung der LKW-Maut wurden knapp eine Million Euro Bußgelder eingefordert. Ab Montag gelten höhere Bußgeldsätze