München. Der Maschinenbau- und Nutzfahrzeugkonzern MAN prüft einen Ausbau seiner Geschäftsbereiche. „Ich kann mir durchaus vorstellen, dass wir uns innerhalb unserer Kernkompetenzen ausdehnen“, sagte MAN-Chef Håkan Samuelsson der Tageszeitung „Die Welt“. „Bei unserer Dienstleistungstochter Ferrostaal gibt es neue Geschäftsfelder, in denen wir mitspielen wollen, etwa bei Biokraftstoffen und Solarstrom“, ergänzte der MAN-Chef und schloss zugleich für die Zukunft einen weiteren Konzernumbau nicht aus. „Heute sind wir also richtig aufgestellt. Sollte sich das in Zukunft ändern, werden wir über eine neue Struktur diskutieren.“ MAN hatte sich in der Vergangenheit schrittweise von Randaktivitäten getrennt. Zuletzt wurde die Mehrheit an der früheren Druckmaschinen-Tochter MAN Roland an eine Beteiligungsgesellschaft der Allianz verkauft. An der geplanten LKW-Allianz mit Scania und VW hält der MAN-Chef trotz der Verzögerungen fest, sieht aber keine Eile. „Wir bemühen uns weiterhin um eine einvernehmliche Lösung.“ MAN könne sich Zeit lassen. „Heute sage ich: Wir stehen nicht unter Zugzwang“, erklärte Samuelsson. (dpa)
MAN prüft Ausbau der Geschäftsbereiche
Konzernchef Samuelsson sieht Potenzial in den Feldern Biokraftstoffe und Solarstrom