Kopenhagen. Der dänische Reederei- und Ölkonzern A.P. Møller Maersk hat im ersten Quartal einen Nettogewinn von 790 Millionen Dollar (etwa 614 Millionen Euro) verbucht. Dies sei zwar ein Rückgang um 33 Prozent zum Vorjahresquartal, dennoch sei das Ergebnis zufriedenstellend, sagte Unternehmenschef Nils Andersen am Freitag. Im Vorjahreszeitraum hatten eine Veräußerung und die Beilegung eines Steuerstreits in Algerien der weltweit größten Containerreederei einen üppigen außerordentlichen Gewinn beschert. Der Konzernumsatz ging um zwei Prozent auf 14,05 Milliarden Dollar (10,9 Milliarden Euro) zurück.
Zu dem Ergebnis trugen gesunkene Kosten und Zuwächse im Containergeschäft bei: Die Maersk Line erzielte mit ihrer Containerflotte in den ersten drei Monaten des Jahres einen Gewinn von 204 Millionen Dollar (158 Millionen Euro) – im Vorjahreszeitraum hatte der Geschäftsbereich noch einen Verlust von fast 600 Millionen Dollar (466 Millionen Euro) verkraften müssen. (dpa/bw)