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Logistikbranche: Mehr Beschäftigte aus Osteuropa

Aufgrund der uneingeschränkten Arbeitnehmerfreizügigkeit kommen mehr Beschäftigte aus Osteuropa nach Deutschland
© Foto: photos.com

Aufgrund der Arbeitnehmerfreizügigkeit im Mai 2011 stieg die Zahl der Beschäftigten aus Osteuropa um 1200


Datum:
29.07.2011
3 Kommentare

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Nürnberg. Die seit dem 1. Mai geltende Arbeitnehmerfreizügigkeit wirkt sich auch auf die Transport- und Logistikbranche aus. Laut Bundesagentur für Arbeit (BA) hat die Zahl der sozialversicherungspflichtig und ausschließlich geringfügig Beschäftigten aus den acht neuen Mitgliedstaaten in den letzten Jahren generell kontinuierlich zugenommen. Im Bereich „Verkehr und Lager" gab es aufgrund der uneingeschränkten Arbeitnehmerfreizügigkeit von April auf Mai 2011 deutschlandweit eine Beschäftigungszunahme von 1200 Personen, teilte die BA auf VerkehrsRundschau-Anfrage mit.

Insgesamt waren in Deutschland im Mai 2011 in diesem Wirtschaftszweig 11.000 Personen aus den acht neuen EU-Mitgliedstaaten Polen, Ungarn, Tschechien, Slowakei, Slowenien, Estland, Lettland und Litauen beschäftigt. Die Daten sind jedoch noch vorläufig und wurden auf Basis von Ergebnissen mit zwei-monatiger Wartezeit hochgerechnet.

„Nach wie vor hält sich der Zustrom osteuropäischer Arbeitskräfte in Grenzen. Die neuesten Daten bestätigen das Interesse, in den traditionellen Branchen wie Land- und Forstwirtschaft, im Baugewerbe oder in der verarbeitenden Industrie eine Beschäftigung zu finden. Sie stellen keine nennenswerte Konkurrenz für heimische Arbeitslose dar", sagte BA-Vorstandsmitglied Raimund Becker. (sb) 

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KOMMENTARE


V480 Truck

30.07.2011 - 14:07 Uhr

Logistikbranche: Mehr Beschäftigte aus OsteuropaWer soll bei solchen Dumpinglöhnen kommen ???Ein LKW- Fahrer verdient in Tschechien mehr als in Deutschland, aus welchem Grund sollte er bei uns eine Arbeitsstelle suchen.Tariflohn Kraftfahrer ( BaWü Euro 12,88 Brutto pro Std)bezahlt werden Brutto zwischen 6 und 7 Euro. Das ist Sittenwidrige Entlohnung


Politiker

01.08.2011 - 11:53 Uhr

Es wäre interessant in welchem Bereich sie tätig sind. In den letzten Jahren habe ich festgestellt, es werden keine Speditionskaufleute gesucht, sondern nur Dolmetscher. Arbeiten jetzt Dolmetscher zu Sklavenlöhnen?


Markus Brunner

01.08.2011 - 22:33 Uhr

Das ist der Lauf der Zeit. Was hilft es sich dagegen zu stemmen. Ich würde doch auch lieber arbeitswillige, junge Rumänen einstellen, anstelle der übersättigten Deutschen, denen echte Arbeit oft zuwider ist. Deshalb gebt die Arbeit denjenigen, die sie haben wollen.


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