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Lastenverteilung beim Lkw schon beim Beladen optimieren

Marius Jones, wissenschaftlicher Mitarbeiter am Fachbereich Maschinenbau der FH Dortmund
© Foto: FU Dortmund

Eine von der FH Dortmund entwickelte Sensoren-Kombination soll für mehr Sicherheit im Lkw-Verkehr sorgen, geplant ist nun ein Prototyp.


Datum:
13.09.2021
Autor:
Thomas Burgert
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Dortmund. Mit einer Kombination aus Sensoren kann die Lastenverteilung in Lkw bereits beim Beladen optimiert und auch während des Transports kontinuierlich überprüft werden. Dies belegen Daten aus dem Verbundprojekt „CargoTrailSense“ unter Leitung der Fachhochschule Dortmund. Die Beteiligten sprechen von einem „Paradigmenwechsel“ bei der Ladungssicherheit.

„Unsere Forschung soll Fahrern und Speditionen mehr Sicherheit bieten und Zeit im Beladungsprozess sparen“, sagt Marius Jones, wissenschaftlicher Mitarbeiter am Fachbereich Maschinenbau der FH Dortmund. Zugleich könne dadurch die Belastung der Straßen verringert und deren Verschleiß frühzeitig erkannt werden.

Gemeinsam mit den Projektpartnern Log4-Consult und Impaqed Products BV aus Lünen hat die FH Dortmund im März 2021 Lkw mit Temperatur-, Druck- und Beschleunigungssensoren ausgestattet und über ein eigens konzipiertes Steuergerät Daten an Reifen und Anhängern (Trailern) gesammelt. Eine von den Wissenschaftlern speziell für das Projekt entwickelte Software erlaubt die systematische Auswertung. „Wir können mit unserer Verknüpfung der Sensoren sowohl im Stand als auch während der Fahrt konkrete Aussagen über die Gesamtladung und Lastenverteilung auf dem Trailer machen“, sagte Professor Yves Rosefort, Prodekan des Fachbereichs Maschinbau der FH Dortmund. Das helfe nicht nur bei der kontrollierten Beladung der Lkw, sondern lasse auch Rückschlüsse auf Ladungsbewegungen während der Fahrt zu.

Messinstrumente zur optimalen Lastenverteilung

„Unser Ziel ist es, künftige Lkw- und Trailer-Generationen mit Messinstrumenten zur optimalen Lastenverteilung auszustatten und zugleich ein Produkt zu liefern, um heutige Fahrzeuge nachzurüsten“, erklärte Ralf Damberg, Geschäftsführer des Projektpartners Log4-Consult. Dazu sollen im nächsten Schritt ein Prototyp entwickelt und die Daten-Kompatibilität mit bestehenden Systemen wie etwa Mautstellen und Brückensensoren gewährleistet werden. (tb)

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