Rüdinger wird Partner von NG.network
Die Spedition Rüdinger ist seit Anfang August offizieller Partner der Stückgutkooperation NG.network und übernimmt künftig die Abwicklung der Eingangssendungen im nordöstlichen Baden-Württemberg. Mit dem Beitritt erweitert das Netzwerk seine regionale Präsenz und setzt zugleich auf weiteres Wachstum im Stückgutgeschäft. Die Partnerschaft trat zum 1. August in Kraft.
Beide Unternehmen wollen die Zusammenarbeit nutzen, um Sendungsmengen stärker zu bündeln, zusätzliche Kunden zu gewinnen und nachhaltige Transportlösungen auszubauen.
Mehr Kapazität für die Region
Der Standort Krautheim bildet den Mittelpunkt der neuen Kooperation. Dort verfügt Rüdinger aktuell über eine Umschlagsfläche von rund 4.000 Quadratmetern und mehrere Dutzend Ladetore. Der Logistikdienstleister plant darüber hinaus, seine Stückgutkapazitäten künftig weiter auszubauen.
Nach Angaben des Unternehmens soll die Zusammenarbeit kurzfristig zu einer höheren Sendungsverdichtung im Nahverkehr beitragen und gleichzeitig die Stabilität der regionalen Verkehre erhöhen.
Kooperation baut bestehende Zusammenarbeit aus
Bereits vor dem offiziellen Beitritt arbeitete Rüdinger mit verschiedenen Unternehmen aus dem NG.network-Verbund zusammen. Diese Erfahrungen ermöglichten einen vergleichsweise reibungslosen Integrationsprozess.
Für das Netzwerk bedeutet die Aufschaltung nach eigenen Angaben eine langfristig abgesicherte Flächenabdeckung in der Region sowie zusätzliche Planungssicherheit für die beteiligten Partner.
Nachhaltigkeit als gemeinsames Ziel
Ein wichtiger Schwerpunkt der Zusammenarbeit liegt auf der Dekarbonisierung des Stückgutverkehrs. Rüdinger bietet seit diesem Jahr einen vollständig CO₂-freien Stückgutversand an und investiert bereits seit mehreren Jahren in alternative Antriebstechnologien.
Der Fuhrpark umfasst derzeit zahlreiche Elektro-Lkw, die über eine eigene Ladeinfrastruktur versorgt werden. Ein Teil der benötigten Energie stammt aus Photovoltaikanlagen auf dem Betriebsgelände.
Nach Unternehmensangaben ist bereits rund die Hälfte der Nahverkehrsverkehre elektrifiziert.
Weitere „grüne Korridore“ geplant
Gemeinsam mit NG.network soll das bestehende Konzept emissionsarmer Verkehre weiter ausgebaut werden. Im Fokus stehen sogenannte „grüne Korridore“. Dabei handelt es sich um feste Rundläufe zwischen Netzwerkpartnern, die ausschließlich mit batterieelektrischen Lastwagen durchgeführt werden.
Durch die stärkere Vernetzung der Partner wollen beide Unternehmen zusätzliche Synergien erschließen und den Anteil klimafreundlicher Transporte weiter erhöhen.
Elektrifizierung des Nahverkehrs im Fokus
Rüdinger verfolgt das Ziel, den Nahverkehr in den kommenden Jahren vollständig auf elektrische Antriebe umzustellen. Parallel dazu investiert das Unternehmen weiter in Ladeinfrastruktur und Energieversorgung.
Die Kooperation mit NG.network soll diesen Weg unterstützen und zusätzliche Einsatzmöglichkeiten für emissionsfreie Transportlösungen schaffen.