Der vor allem auf den Bau von Sattelschleppern spezialisierte französische Hersteller Lamberet will seine Wachstumsprojekte aus dem Vorjahr wieder aufgreifen. Sie waren nach dem 11. September gestoppt worden, weil das Unternehmen zunächst die weitere Marktentwicklung im Nutzfahrzeugsektor abwarten wollte. Zur Debatte stand damals der Zukauf zweier Firmen in Italien und England. Nun wolle man das externe Wachstum fortführen, erklärte Firmenchef Philippe Lamberet. Die Spezialisierung der beiden Standorte in Sarreguemine und Saint-Cyr-sur-Menthon solle fortgesetzt und die Gesamtkapazität bis zu 40 Prozent erhöht werden, um mehr Flexibilität zu erreichen. Nach Vietnam, wo sie zur Zeit ein kleineres Nutzfahrzeugwerk errichten, haben die Franzosen Mittel- und Osteuropa im Visier. Der Lamberet-Umsatz lag 2001 bei 153 Millionen Euro. Für das erste Halbjahr 2002 rechnet das Unternehmen mit einem Umsatzplus von 10 Prozent. (vr/jb)
Lamberet hat Osteuropa im Visier
Hersteller von Sattelschleppern will 40 Prozent mehr Kapazität