- Die ACG Air Cargo Germany teilt mit, dass sowohl die von ihr beförderte Frachtmenge als auch die Anzahl der Flugstunden beider Boeing 747-400SF (Special Freighter) kontinuierlich steigt. Im vergangenen November habe die Airline knapp 8000 Tonnen Fracht und 781 Flüge verzeichnet. Auch im laufenden Monat "sieht die Geschäftslage ausgesprochen günstig aus", sagte Geschäftsführer Thomas Homering. (beg) Nachtflugverbot - SPD, Grüne und Linke haben sich für ein sofortiges Nachtflugverbot am Frankfurter Flughafen ausgesprochen. Die hessische Landesregierung solle auf eine Revision gegen das VGH-Urteil verzichten, forderte Frank Kaufmann (Grüne) und verwies auf das Anrecht der Menschen auf Nachtruhe. Hermann Schaus (Linke) sagte, Hessen habe den Flughafenanwohnern ein Nachtflugverbot als Ausgleich für den Ausbau versprochen. Eine Revision gegen das VGH-Urteil wäre Wortbruch. (beg) Straßenverkehr Straßenbau - Schleswig-Holstein hat nach Darstellung des Bundesrechnungshofes den Bund beim Straßenbau betrogen. Nach einem am Dienstag in Berlin vorgelegten Bericht der Rechnungsprüfer hat sich das Land durch "schwerwiegende" Verstöße gegen Haushaltsbestimmungen Vorteile zulasten des Bundes verschafft. Ein "Verfügungsrahmen" des Bundes sei um 77 Millionen Euro überschritten worden. Das Bundesministerium gibt Ländern im "Verfügungsrahmen" vor, welche Mittel sie im laufenden Jahr für Bundesfernstraßen einsetzen dürfen. (dpa) Blitzer - Im Kampf gegen Raser im Straßenverkehr testet die rheinland-pfälzische Polizei ein neues Konzept: In der Pfalz setzt sie künftig ein Radargerät in einem regulären Streifenwagen ein - statt wie üblich in einem unauffälligeren Zivilfahrzeug. "Bei einem Streifenfahrzeug, das am Straßenrand steht, muss man künftig damit rechnen, dass ein Radargerät eingebaut sein könnte", sagte der Leiter der Verkehrsdirektion Rheinpfalz, Achim Becker, am Dienstag in Schifferstadt. Heute bringe ein geparktes Polizeiauto fast niemanden mehr dazu, vom Gas zu gehen. (dpa) Frankreich - Verkehrsminister Dominique Bussereau hat drei Vermittler berufen und hofft, den drohenden Fahrerstreik bis morgen noch abgewenden zu können. Der Verband FNTR hat sein Angebot zur Lohnerhöhung inzwischen angesichts der Streikgefahr heraufgesetzt, ohne jedoch dabei mit dem des Spediteursverbandes TLF gleichzuziehen. Eine Umfrage hat ergeben, dass drei Viertel der Franzosen die Forderungen der Brummis unterstützen. Als Streikbeginn haben die Gewerkschaften den kommenden Sonntag, 21.30 Uhr, festgesetzt. Bei der Bahn haben indes außer den Kontrolleuren auch die Zugführer einen unbefristeten Ausstand angekündigt. Beide Streiks sollen am Samstag um 20 Uhr beginnen. (jb)
Kurz vermeldet: 8. Dezember 2009
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