Die Benzinpreise sind im September weiter deutlich gefallen. Für einen Liter Superbenzin waren im Monatsdurchschnitt 1,243 Euro zu bezahlen, wie der Mineralölwirtschaftsverband (MWV) heute in Hamburg berichtete. Damit sank der Preis im Vergleich zum Durchschnitt des Vormonats um rund 11 Cent. Für einen Liter Diesel mussten die Autofahrer in Deutschland 1,101 Euro bezahlen, sechs Cent weniger als im August. Der Steueranteil am Benzinpreis aus Mineralöl- und Mehrwertsteuer belief sich den Angaben zufolge auf 82,6 Cent pro Liter (66,5 Prozent). (dpa/tz) Automobilindustrie - Der japanische Autokonzern Toyota hat im September im wichtigen amerikanischen Markt seinen scheinbar unaufhaltsamen Vormarsch beschleunigt fortgesetzt. General Motors, Chrysler, Honda, Nissan und die südkoreanische Hyundai erlebten Absatzeinbußen, während Ford etwas besser abgeschnitten hat als im September 2005. Bei den deutschen Autoherstellern gab es ein gemischtes Bild. Audi, Mercedes-Benz und Porsche legten zu, während Volkswagen und BMW Rückschläge verbuchten. (dpa/tz) Baubeginn - Am Flughafen Schönefeld haben heute die Arbeiten an der ersten Start- und Landebahn für den neuen Hauptstadt-Airport Berlin Brandenburg International (BBI) begonnen. Der Flugverkehr werde tagsüber von der südlichen auf die nördliche Piste verlegt, die sonst aus Lärmschutzgründen nicht für den regulären Betrieb genutzt werde, sagte ein Flughafensprecher der dpa. Für die Passagiere habe die Verlegung keine Auswirkungen. Die Planungen für den Hauptstadt-Airport sehen vor, die bestehende südliche Piste von 3000 auf 3600 Meter zu verlängern. Zudem wird eine neue zweite Start- und Landebahn von vier Kilometern Länge errichtet. (dpa) Verkehr Sicherheit - Sämtliche Kraftfahrzeuge der hessischen Polizei fahren künftig auch bei Tag mit Abblendlicht. Das Licht erhöhe die Verkehrssicherheit, daher werde die Polizei mit gutem Beispiel vorangehen, sagte Innenstaatssekretärin Oda Scheibelhuber heute bei der 50. KFZ-Beleuchtungsaktion im südhessischen Weiterstadt. Nach Scheibelhubers Worten kam die Bundesanstalt für das Straßenwesen nach mehreren Studien zu dem Ergebnis, dass in Deutschland jährlich 200 Verkehrstote und 16.000 Verletzte weniger zu beklagen wären, wenn alle Kraftfahrzeuge auch tagsüber mit Licht führen. (dpa/tz) Freigabe - Die neue Bahnhofsbrücke in Eberswalde (Barnim) ist heute nach zweijähriger Bauzeit für den Verkehr freigegeben worden. Damit stehe in der Stadt eine wichtige Verkehrsverbindung wieder ohne Einschränkungen zur Verfügung, teilte das Ministerium für Infrastruktur und Raumordnung mit. Der rund neun Millionen Euro teure Bau wurde in großen Teilen vom Bund und der Bahn finanziert. Das Land Brandenburg fördere die Umgestaltung des Bahnhofsvorplatzes in diesem und nächsten Jahr mit zusammen 2,9 Millionen Euro, hieß es. (dpa) Sperrung – Die Anschlussstelle Arnsberg-Altstadt auf der Autobahn 46 wird am Wochenende in Fahrtrichtung Meschede gesperrt. Auf- und Abfahrt sind von Freitag (20 Uhr) bis Sonntag (10 Uhr) nicht befahrbar. Umleitungen sind ausgeschildert. Grund für die Sperrung sind nach Angaben des Landesbetriebs Straßenbau NRW Arbeiten an der Fahrbahn. (dpa/tz) Politik Europäische Kommission - Mit besseren Fernstraßen und Rückspiegeln für LKW will die Europäische Kommission die Zahl der Verkehrstoten in Europa senken. Die Brüsseler Behörde einigte sich dazu auf zwei Richtlinien, die an diesem Donnerstag offiziell verabschiedet werden sollen. EU-Staaten und Europa-Parlament müssen dem noch zustimmen. Fernstraßen sollen dem Vorschlag zufolge sicherer gestaltet werden, indem vorhandene Normen und Bauvorschriften konsequenter umgesetzt werden. Außerdem will die Behörde an allen älteren Lastwagen über 3,5 Tonnen Weitwinkelspiegel nachrüsten lassen. Solche Spiegel sind für neue Lastwagen seit 2003 vorgeschrieben. Aber jedes Jahr kommen der Kommission zufolge noch rund 400 Fahrrad- und Motorradfahrer ums Leben, weil rechts abbiegende Chauffeure sie übersehen haben. (dpa/tz) Tarifverhandlungen - Die Lohn- und Gehaltstarifverhandlungen für die rund 12.000 Beschäftigten der Speditions- und Logistikbranche in Berlin und Brandenburg sind ergebnislos vertagt worden. Die Arbeitgeber hätten noch kein Angebot vorgelegt, sagte der Verhandlungsführer der Gewerkschaft Verdi, Boris Kusserow, nach der ersten Runde heute in Berlin. Verdi fordert eine Erhöhung der Einkommen um 4,5 Prozent bei zwölf Monaten Laufzeit des neuen Tarifvertrags. Beide Seiten wollen die Verhandlungen am 20. November in Berlin fortsetzen. (dpa)
Kurz vermeldet: 4. Oktober 2006
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