Der mexikanische Hafen Veracruz soll erweitert werden. Die installierten Umschlag- und Lagerkapazitäten werden nach Angaben der Bundesagentur für Außenwirtschaft um mehr als das Zweieinhalbfache, von 39,5 Millionen auf 118 Millionen Jahrestonnen, ausgebaut. Dafür seien Investitionen von rund 2,31 Milliarden US-Dollar (1,6 Milliarden Euro) geplant. Die Hafenverwaltung in Veracruz ruft in diesem Zusammenhang in- und ausländische Unternehmen zur Teilnahme an verschiedenen Teilprojekten auf. Dabei geht es unter anderem um den Ausbau der Infrastruktur sowie um das Betreiben von Terminals. (sb) Dortmund-Ems-Kanal - Für den vorgezogenen Ausbau des Dortmund-Ems-Kanals hat die Industrie- und Handelskammer (IHK) Osnabrück-Emsland bereits zwei Drittel der nötigen Sponsorenmittel gesammelt. Wie die Kammer am Mittwoch mitteilte, spendeten regionale Unternehmen seit Beginn des Jahres insgesamt 390.000 Euro. Insgesamt soll der Ausbau der Wasserstraße zwischen Rheine in Nordrhein-Westfalen und Lingen im Emsland mit 600.000 Euro unterstützt werden. Der Bund habe das Sponsorengeld zur Voraussetzung für einen vorzeitigen Ausbau gemacht. Beteiligt sind an dem Projekt die Kammern in Osnabrück, Emden und Münster sowie mehrere Kommunen in beiden Bundesländern. (dpa) Hamburger Hafen - Immer mehr Güter erreichen den Hamburger Hafen mit dem Binnenschiff oder werden damit abtransportiert. Im ersten Halbjahr wurden sechs Millionen Tonnen per Binnenschiff befördert, teilte die Marketinggesellschaft des Hafens heute mit. Das seien 6,5 Prozent mehr als im gleichen Zeitraum des Vorjahres. Binnenschiffe transportieren vor allem Massengüter wie Erze, Kohle, Getreide, Futtermittel und Öl. Aber auch der Containerverkehr nahm kräftig um 47 Prozent auf 63.800 Standardcontainer (TEU) zu. (dpa) Verkehr Oberweser - Niedrigwasser wird in den kommenden Wochen voraussichtlich zu erheblichen Problemen für die Schifffahrt auf der Oberweser führen. Wegen des drastisch reduzierten Zulaufs aus der Edertalsperre werde der Wasserstand erheblich fallen, bestätigte heute das Wasser- und Schifffahrtsamt. Um die Transporte von bis zu 200 Tonnen schweren Maschinenteilen auf der Weser zu ermöglichen, waren am vergangenen Wochenende große Wassermassen aus dem Stausee abgelassen worden. Das Auffüllen der Talsperre werde voraussichtlich mehrere Monate dauern. (dpa/sb)
Kurz vermeldet: 3. September 2008
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