Die Hermes Logistik Gruppe hat zum 1. Januar 2009 die Geschäftsführung für ihre im Aufbau befindliche europäische Holdingstruktur erweitert. Marc Dessing ist neuer Geschäftsführer für die Bereiche International Operations, IT sowie die Geschäftstätigkeit in Italien und Österreich. Der 48-jährige, gebürtige Niederländer kommt von der Deutschen Post, wo er unter anderem für das europäische FTL-Geschäft, die Netzwerkverkehre sowie die Konzeption und Implementierung der unterstützenden IT-Systeme zuständig war. (sb) Subvention - Die Europäische Kommission hat eine 200 Millionen Euro schwere Beihilfe für die hochverschuldete österreichische Fluggesellschaft Austrian Airlines (AUA) genehmigt. Die Darlehensbürgschaft entspreche EU-Recht, da sie zu Marktsätzen gewährt werde und auf das notwendige Maß begrenzt sei, teilten die Wettbewerbsaufseher heute in Brüssel mit. Sie solle Liquiditätsengpässe beheben und den weiteren Betrieb sichern. (dpa) Wirtschaft Prognose - Eine deutliche Konjunkturabschwächung, aber auch eine leichte Erholung noch vor Jahresende 2009 sieht die heute von der EU-Kommission vorgelegte Wirtschaftsprognose 2009 bis 2010. Das Wachstum des Bruttoinlandsprodukts (BIP) in der EU dürfte 2009 um 1,8 Prozent zurückgehen, bevor es sich 2010 wieder leicht erholt und auf 0,5 Prozent ansteigt. Diese Zahlen verdeutlichen die Auswirkungen der verschärften Finanzkrise auf die Realwirtschaft. Entlastungen werden jedoch vom Staatskonsum und von den öffentlichen Investitionen erwartet. Auch dürfte der nachlassende Inflationsdruck den Privatkonsum stützen. (sb) Verkehr Elbschifffahrt - Die Elbe ist in ihren unteren und mittleren Abschnitten für Binnenschiffe wieder befahrbar, jedoch noch nicht komplett eisfrei. Das Wasser- und Schifffahrtsamt in Lauenburg (Schleswig-Holstein) hob am Sonntag die Eissperre zwischen Geesthacht und Lauenburg wieder auf. Auch der Status des Elbe-Lübeck-Kanals wurde von „gesperrt“ auf „behindert“ geändert. In den vergangenen Tagen waren oberhalb von Geesthacht sieben Eisbrecher im Einsatz, um die Bildung einer Eisbarriere zu verhindern. Die Elbe zwischen Hamburg und Dömitz war am 9. Januar für den Schiffsverkehr gesperrt worden. (dpa) Moselschifffahrt - Ein Frachtschiff hat am Wochenende rund 24 Stunden in der Moselschleuse bei Koblenz festgesteckt, weil sich dort dicke Eisbrocken verkeilt hatten. Erst am Sonntagnachmittag war die Schleuse wieder passierbar. Zuvor waren nach Angaben des Wasser- und Schifffahrtsamtes Koblenz mehrere Versuche gescheitert, den Frachter zu befreien. Vor der Schleuse hatten sich seit Samstagmittag 20 Schiffe gestaut, die flussaufwärts unterwegs waren. Wegen des starken Eisgangs bleibt die Mosel zwischen Trier und Koblenz für flussabwärts fahrende Schiffe weiterhin gesperrt. Sie schöben mit der Strömung viele Eisschollen in die Schleusen hinein, erläuterte ein Sprecher. (dpa)
Kurz vermeldet: 19. Januar 2009
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