Kurz vermeldet: 18. September 2008

18.09.2008 17:55 Uhr
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Aktuelle Kurznachrichten und Unternehmensmeldungen des Tages

PolitikUmweltzonen -

Bei der Umsetzung der Umweltzonen im Ruhrgebiet empfiehlt das Umweltministerium eine Übergangsfrist von sechs Wochen ohne Bußgelder. „In der Anfangsphase sollten wir auf Information statt Restriktion setzen“, sagte Umweltminister Eckhard Uhlenberg (CDU) am Mittwochabend in Düsseldorf nach einem Informationsgespräch mit den beteiligten Kommunen. Die Vertreter der Kommunen hätten dem zugestimmt. (dpa) Ostseepolitik - Hamburg übernimmt Anfang des Jahres 2009 den Vorsitz des Ostseenetzwerkes BSSSC – Baltic Sea States Subregional Co-operation für zwei Jahre. BSSSC ist der einzige ostseeweite Zusammenschluss von Gebietskörperschaften in der Ostseeregion. Die Organisation vertritt mehr als 100 Regionen aus allen Anrainerstaaten. (sb) Unternehmen Mehrwertsteuer - Die Deutsche Post verliert ihren Mehrwertsteuervorteil ab 2010. Ein Ministeriumssprecher sagte, eine dazu zwischen Bundeswirtschafts- und Finanzministerium erarbeitete Vorlage solle vom Bundeskabinett in seiner Sitzung am Mittwoch kommender Woche verabschiedet werden und bestätigte damit einen Bericht der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung". Dem Bericht zufolge sollen neben den Großkunden-Briefen auch Nachnamesendungen, Expresszustellungen, Kataloge und Zeitschriften mit einem Gewicht von mehr als zwei Kilo sowie Pakete über zehn Kilo Gewicht mehrwertsteuerpflichtig werden. Das Porto für private Briefe und leichtere Päckchen bleibe steuerfrei. (eh) Übernahme - Eurogate Intermodal hat mit 51 Prozent die Mehrheit an dem ungarischen Eisenbahnverkehrsunternehmen Floyd mit Sitz in Budapest übernommen. Floyd war zuvor bereits der ungarische Partner von Eurogate Intermodal beim Betrieb von Boxxpress.hu, der Kombiverkehrsverbindung zwischen Hamburg/Bremerhaven und Budapest. (sb) Wirtschaft Ölmarkt - Der US-Ölpreis ist am Donnerstag nach einer weiteren Zuspitzung der Krise an den Finanzmärkten wieder kräftig gestiegen und über die Marke von 100 US-Dollar gesprungen. Der Preis für ein Barrel (159 Liter) der US-Referenzsorte West Texas Intermediate (WTI) mit Auslieferung im Oktober erreichte zeitweise ein Tageshoch bei 102,24 Dollar. Im frühen Nachmittagshandel kostete ein Fass 101,28 Dollar. Das waren 4,12 Dollar mehr als am Vortag. (dpa)

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