Die Deutsche Post-Tochter DHL baut wegen des rückläufigen Geschäfts in den USA weiter Arbeitsplätze ab. Im IT-Center Scottsdale in Arizona sei die Streichung von 105 der insgesamt 925 Stellen vorgesehen, bestätigte eine Unternehmenssprecherin. Das IT-Center in den USA sei eines von drei großen derartigen Zentren der Post in der Welt. (dpa) Insolvenz droht - Die serbische Fluggesellschaft JAT Airways steht vor dem Bankrott. Das berichtete die Zeitung „Press“ in Belgrad unter Berufung auf den JAT-Direktor Sasa Vlaisavljevic. Wegen der ausufernden Kosten werde die Gesellschaft den Betrieb nur noch mit neun alten Flugzeugen statt bisher mit 15 aufrechterhalten, kündigte der Chef des Staatsunternehmens an. Ende Juli hatte die Regierung 51 Prozent der JAT-Anteile für 51 Millionen Euro zur Privatisierung ausgeschrieben. Dafür hatte sich jedoch kein Interessent gemeldet. (dpa) Neue Niederlassung - Die Unternehmensgruppe Fecht hat am südbadischen Standort Meßkirch ein neues Umschlags- und Logistikterminal auf 48000 Quadratmeter Fläche errichtet. An diesem Standort schlägt Fecht täglich rund 1000 Stückgutsendungen um. (sb) Neue Website - Der Logistikdienstleister Fiege hat seinen Internetauftritt überarbeitet. Seit heute ist unter www.fiege.de das neue Onlineangebot einsehbar. (sb) Politik Illegale Beihilfen - Griechenlands angeschlagene Fluggesellschaft Olympic Airlines muss gut 850 Millionen Euro illegale Subventionen an den Staat zurückzahlen. Die seit 2005 geflossenen Hilfen verstießen gegen EU-Recht, sagte EU-Verkehrskommissar Antonio Tajani heute in Brüssel. Die Kommission billigte zugleich den Privatisierungsplan für das Unternehmen. Die Olympic-Gruppe werde damit auf 65 Prozent ihrer bisherigen Größe geschrumpft. (dpa) Bahnzuschuss - Deutsche Bahn bekommt für den Erhalt ihres Schienennetzes auch als teilprivatisiertes Unternehmen die geplanten 2,5 Milliarden Euro weiterhin voll als Baukostenzuschuss des Bundes. Das haben die Haushalts- und Verkehrspolitiker von Union und SPD vereinbart. Mit dieser Vereinbarung vom Vorabend sei die Forderung von Bundesfinanzminister Peer Steinbrück (SPD) vom Tisch, mindestens 500 Millionen dieser Summe der Bahn künftig nur noch als zinsloses Darlehen zu geben. (dpa)
Kurz vermeldet: 17. September 2008
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