- Die Ausfuhren aus Schleswig-Holstein haben sich im Krisenjahr 2009 drastisch verringert. Mit 15 Milliarden Euro lag der Warenwert um fast 19 Prozent unter der Vorjahresmarke. Nach Angaben des Statistikamtes vom Freitag blieb das Minus bei den Exporten nach Asien mit 5,5 Prozent deutlich unter dem Durchschnitt. Nur bei wenigen Gütern gab es Zuwächse, so bei Medikamenten (plus 11 Prozent) und Bekleidung (plus 24 Prozent). Zum Jahresende fielen die Einbußen nicht mehr so stark aus wie in den ersten drei Quartalen des Jahres. (dpa) Unternehmen Personalie - Der Prüfkonzern Dekra ordnet sein Management neu: Rolf Krökel rückte neben Roland Krause an die Spitze des internationalen Automobilgeschäfts des Konzerns, wie Dekra am Freitag in Stuttgart mitteilte. Der Posten war freigeworden, nachdem Stefan Kölbl Anfang des Jahres zum neuen Chef des Prüfkonzerns ernannt worden war. Kölbl war auf Klaus Schmidt gefolgt, der sein Amt überraschend aus gesundheitlichen Gründen aufgegeben hatte. Dekra hat im Geschäftsjahr 2009 nach vorläufigen Zahlen einen Umsatz von 1,7 Milliarden Euro (plus 6,5 Prozent) verbucht und die Zahl der Beschäftigten um 1000 auf rund 21.000 gesteigert. (dpa) Gastronomielogistik - Wincanton hat rund 3,4 Millionen Euro in den Bau eines neuen Logistikzentrums in Manchester investiert. Damit wolle der Transport- und Logistikdienstleister seine Aktivitäten im Bereich der Gastronomielogistik im United Kingdom weiter ausbauen, heißt es in einer Mitteilung. Die über 10.200 Quadratmeter große Logistik- und Distributionsanlage in Trafford Park biete Platz für nahezu 6.500 Paletten. Wincanton erhöhe dadurch seine Flächenkapazitäten für die gastronomienahe Lebensmittellogistik um über 125 Prozent. Gleichzeitig wolle sich das Unternehmen mit dieser Investition zunehmend im Food-Service-Bereich etablieren. (ab) Verkehr Fahrverbot - Im Streit um das LKW-Fahrverbot in einem Bremer Gewerbegebiet haben die Gegner aus dem niedersächsischen Umland einen Teilsieg errungen. Das Verwaltungsgericht gab am Donnerstag ihren Eilanträgen statt und kippte das Verbot. Bis zu einer endgültigen Entscheidung dürfen schwere Lastwagen wieder durch die Kattenturmer Heerstraße fahren. Der Senat hatte dies vergangenen November als Lärmschutz für die Anwohner beschlossen - trotz Proteste der niedersächsischen Nachbargemeinden und der Landesregierung. Die Berechnungen zum Lärmschutz würden ein Fahrverbot aber nicht tragen, begründeten die Richter. Deshalb sei es rechtswidrig. (dpa)
Kurz vermeldet: 15. März 2010
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