Kurz vermeldet: 11. September 2008

11.09.2008 17:07 Uhr
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Aktuelle Kurznachrichten und Unternehmensmeldungen des Tages

UnternehmenRückgang -

Wie die Betreibergesellschaft des größten deutschen Flughafens Frankfurt, Fraport, mitteilte, verzeichnete das Cargo-Geschäft konzernweit einen Rückgang um 3,6 Prozent auf 201.000 Tonnen. In Frankfurt nahm das Cargo-Volumen um 5,3 Prozent auf 170.000 Tonnen ab. Die Luftfrachtmenge gilt als ein Frühindikator der Weltkonjunktur. (dpa) Kooperation - Der Dortmunder Hafen will seine Kooperation mit dem Duisburger Hafen über einen Managementvertrag vertiefen. Ein Vorstandsmitglied der Duisburger Hafen AG Duisport soll ab dem 1. Januar 2009 in Dortmund unter anderem Geschäftsführungsaufgaben bei Technik und Verkehrsplanung übernehmen, teilten die Dortmunder Stadtwerke DSW21 am Donnerstag mit. Der Manager Markus Bangen werde die Stelle als Generalbevollmächtigter wahrnehmen. Mit dem Fachwissen erhöhe sich die Wettbewerbsfähigkeit, hieß es. DSW21 hält 98 Prozent der Anteile am Dortmunder Hafen, der 2007 rund 3,2 Millionen Tonnen Güter umschlug. Der Aufsichtsrat muss den Plänen noch zustimmen. (dpa) Politik Umwelt - Für eine umweltorientierte Verkehrspolitik in Brandenburg hat sich Infrastrukturstaatssekretär Rainer Bretschneider ausgesprochen. Ziel sei es, Verkehr und Klimaschutz in Einklang zu bringen, sagte Bretschneider einer Mitteilung zufolge am Donnerstag beim 4. Logistiktag in Ludwigsfelde (Teltow-Fläming). Mögliche Instrumente zur Reduzierung des CO2-Ausstoßes seien Erdgas-Busse, intelligentere Ampelschaltungen oder eine engere Verknüpfung von Wirtschafts- und Siedlungsplanung. Die Konferenz in Ludwigsfelde stand unter dem Motto „Logistikboom und Klimaschutz - eine Branche vor neuen Herausforderungen“. (dpa) Verkehr Haverie - Nach der Havarie eines Schiffsverbandes auf der niederbayerischen Donau ist am Donnerstag einer der beiden aufgelaufenen Frachtkähne geborgen worden. Nach Angaben der Passauer Polizei wurde der geladene Mais auf ein anderes Boot umgeladen, anschließend konnte der Kahn weggebracht werden. Der zweite Frachtkahn, der sich losgerissen hatte und auf einen Felsen getrieben war, liegt weiterhin bei Vilshofen fest. Dieses Boot kann erst bei einem höheren Wasserstand der Donau geborgen werden. Der österreichische Schiffsverband war wegen eines Fahrfehlers des 58 Jahre alten Kapitäns auf Grund gelaufen. (dpa)

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