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Kurz vermeldet: 1. Juli 2011

© Foto: Provasilich/Shutterstock

Aktuelle Kurznachrichten und Unternehmensmeldungen des Tages


Datum:
01.07.2011
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Politik

Kurzstreckenseefahrt - Der European Short Sea Congress sieht Handlungsbedarf bei den Rahmenbedingungen des Kurzseestreckenverkehrs. Dies teilte das Short Sea Shipping Inland Waterway Promotion Center am 29. Juni mit. Auf dem Kongress seien der Abbau von Zollhürden sowie der Umgang mit der Schwefelreduzierung des Treibstoffes in Nord- und Ostsee diskutiert worden. Eine wichtige Initiative sei das Blue Belt Projekt, welches die EU in diesem Jahr angestoßen habe. Ziel der Initiative sei es, die zolltechnische Administration in der intra-europäischen Schifffahrt zu vereinfachen, damit der Verkehrsträger nicht länger gegenüber der Straße benachteiligt werde. Seit Mai laufe diesbezüglich ein Test mit 250 Schiffen unter der Leitung der European Maritime Safety Agency. (nck)

Stuttgart 21 - Die Deutsche Bahn hat Anton Hofreiter gestern in der Diskussion um Stuttgart 21 zu mehr Sachlichkeit aufgefordert. In einer Aktuellen Stunde im Bundestag am 30. Juni habe Hofreiter dem Bahnunternehmen im Zusammenhang mit den Ergebnissen des Stresstests Falschspielerei vorgeworfen. (nck)

Wirtschaft

Großauftrag - Dem europäischen Flugzeugbauer Airbus könnte schon bald eine neue Großbestellung ins Haus flattern. Nach Informationen des "Wall Street Journal" plant die drittgrößte US-Fluglinie American Airlines, ihre Flotte von Grund auf zu erneuern und mindestens 250 Jets zu bestellen. Der Auftrag hätte einen Wert von rund 15 Milliarden Dollar, schrieb die Zeitung in ihrer Donnerstagausgabe unter Berufung auf eingeweihte Personen. (dpa)

Streik - Ab August drohen Streiks der Fluglotsen. Im Tarifkonflikt der Beschäftigten bei der Deutschen Flugsicherung begann am Donnerstag die Urabstimmung. Die Briefwahl wird bis zum 29. Juli laufen, danach beginnt die Auszählung, wie der Sprecher der Gewerkschaft der Flugsicherung (GdF), Matthias Maas, sagte: "Vorher wird es keine Arbeitskampfmaßnahmen geben." Damit drohen im August bundesweit Verspätungen und Flugausfälle. Allerdings könnten die Arbeitgeber bei der Deutschen Flugsicherung DFS die Schlichtung anrufen, wenn sich die 3400 GdF-Mitglieder in der Urabstimmung für einen Ausstand entscheiden. Damit wären Streiks für die Dauer des Vermittlungsversuchs ausgeschlossen. (dpa)

Logistik - In der Metropolregion Hamburg arbeitet etwa jeder zehnte Beschäftigte in der Logistik. Das geht aus einem Arbeitsmarktmonitoring der Süderelbe im Rahmen der Logistik-Initiative Hamburg hervor. (nck)

Verkehr

Tauerntunnel - Der Tauerntunnel auf der A10 hat eine zweite Röhre bekommen. Am Donnerstag wurde der voll ausgebaute Tunnel südlich von Salzburg in einem Festakt für den Verkehr freigegeben. Damit kann die Tauernautobahn als wichtige europäische Nord-Süd-Verbindung nun auf voller Länge zwischen Salzburg und Villach vierspurig befahren werden. (dpa)

LKW-Fahrverbot - Auch in diesem Jahr gibt es in Deutschland und einigen anderen europäischen Ländern auf wichtigen Autobahnen und Bundesstraßen ein zusätzliches Fahrverbot für Lkw in der Hauptreisezeit. Das zusätzliche Fahrverbot für Lastkraftwagen über 7,5 Tonnen sowie Lkw mit Anhängern gilt in Deutschland an allen Samstagen im Juli und August von 7 bis 20 Uhr. Betroffen sind die wichtigsten Autobahnen sowie stark befahrene Bundesstraßen. (dpa)

Vermischtes

Fußball-WM 2018 - Nach dem Zuschlag des Weltfußballverbands FIFA für Russland als Gastgeber der Weltmeisterschaft 2018 haben die Russische Eisenbahnen (Russian Railways) ihren Plan zum Ausbau der Verkehrsinfrastruktur für das Sportereignis vorgestellt: Ein "Konzept zur Modernisierung der Eisenbahninfrastruktur zur Passagierbeförderung während der Fußballweltmeisterschaft 2018" wurde erstellt, das einerseits dazu dienen soll, Vorschläge zu generieren, "wie Fahrgäste und Fans in die WM-Städte transportiert werden", sagte der Präsident der Russischen Eisenbahnen, Wladimir Jakunin. Andererseits solle das Konzept dem Ausbau und der Modernisierung des russischen Schienennetzes einen Schub verleihen. (jko)

Umfrage - Drei von vier Deutschen finden die Raststätten an deutschen Autobahnen zu teuer. In einer repräsentativen Umfrage des Kölner Meinungsforschungsinstituts YouGov im Auftrag der Nachrichtenagentur dpa erklärten 76 Prozent der Befragten, die Preise der Rastanlagen seien nicht angemessen. Besonderes Ärgernis sind dabei die Toilettengebühren: Die in vielen Raststätten geforderten 70 Cent halten vier von fünf Befragten (80 Prozent) für zu viel, Frauen sind dabei mit 83 Prozent kritischer als Männer (77 Prozent). Dennoch zeigte sich mehr als die Hälfte der Befragten (52 Prozent) mit der Qualität der Raststätten insgesamt zufrieden. (dpa)

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