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Kühne + Nagel will Standort in Belgien schließen

Kühne + Nagel will eine Niederlassung in Belgien ab Herbst 2022 dicht machen (Symbolbild)
© Foto: Kühne+Nagel

Rund 550 Menschen droht durch diesen Schritt die Arbeitslosigkeit. Wie belgische Medien berichten, herrschen teils chaotische Zustände vor Ort.


Datum:
23.09.2021
Autor:
Stephanie Noll
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Nivelles. Kühne + Nagel will seine Niederlassung in Nivelles in der Region Wallonien ab Herbst 2022 schließen, wie mehrere Medien einstimmig berichten. Infolgedessen schließt der Logistikkonzern auch eine Massenentlassung aller Mitarbeiter nicht aus. Damit könnten 549 Menschen ihren Arbeitsplatz verlieren.

Die Lage Nivelles sei seit der Übernahme des Werkes im Jahr 2005 „besonders besorgniserregend“. „Nach mehreren Umstrukturierungen verursacht der Standort im Laufe der Jahre weiterhin erhebliche Verluste. […] Ohne Aussicht auf Rentabilität kann das Unternehmen [von Nivelles] seinen einzigen im Massenvertrieb tätigen Kunden nicht mehr weiter bedienen“, soll K+N die Entscheidung begründet haben. Belgischen Medienberichten zufolge arbeitet KN in Nivelles für den französischen Einzelhändler Carrefour.

Lkw-Auflieger sollen angezündet worden sein

Um diesen Kunden weiterhin beliefern zu können, plane das Management, die Aktivität an zwei Standorte in Flandern zu verlagern: Kontich (Antwerpen) für Trockenprodukte und Kampenhout (Flämisch-Brabant) für Frischprodukte. Wie weiter berichtet wird, sei diesen Mittwoch das Verfahren zur Unterrichtung und Anhörung bei Massenentlassungen eingeleitet worden. Kühne + Nagel wolle demnach „alles tun, damit diese Phase bestmöglich und im Geiste des Dialogs abläuft“.

Die Beschäftigten reagierten den Medienberichten zufolge äußerst verärgert auf die Ankündigung. Demnach hätten sie nach der Ankündigung die Arbeit niedergelegt und Streikposten an den Zufahrtswegen zum Betriebsgelände errichtet. Sogar die Feuerwehr habe laut den Berichten anrücken müssen, da in einer Lagerhalle ein Lkw-Auflieger in Brand gesteckt worden sei. (sn)

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