Konkurrenz auf Österreichs Schienen

10.07.2001 10:00 Uhr

Die Liberalisierung auf den österreichischen Schienenwegen bringt Privatunternehmen ins Geschäft

Mit der Erteilung einer Bahnkonzession an ein Privatunternehmen kommt die Liberalisierung auf österreichischen Schienenwegen langsam in Schwung. Das Verkehrsministerium erteilte der LTE Logistik- und Transport GmbH die Genehmigung für einen Bahnbetrieb. Es handelt sich dabei um die zweite österreichische Konzession für eine Privatbahn nach der VA Stahl. Gesellschafter der LTE sind die Graz-Köflacher Eisenbahn, die zu hundert Prozent in österreichischem Staatsbesitz steht, und die Firma Porr, eine der größten österreichischen Baugesellschaften. Die neue Bahn will im Güterverkehr als Mitbewerber der ÖBB auftreten und zunächst vor allem Baustoffe und Baustellen-Aushubmaterial transportieren. Verkehrsministerin Monika Forstinger kündigte an, dass in nächster Zeit weitere Bahnkonzessionen an Privatunternehmen vergeben werden sollen. Auf der Warteliste steht unter anderem die Kombiverkehrsgesellschaft Ökombi. (vr/rv)

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