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Konferenz wirbt für Binnenschifffahrt

Im Mittelpunkt der Marco Polo Konferenz in Wien stand das Binnenschiff
© Foto: Stefan Simonsen/ ddp

Erfahrungsaustausch in Wien: Die Binnenschifffahrt auf der Donau als Schwerpunkt der diesjährigen Marco-Polo-Konferenz


Datum:
11.10.2010
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Wien. Die Binnenschifffahrt hat den Schwerpunkt der diesjährigen Marco-Polo-Konferenz gebildet, auf der sich Mitte der Woche in Wien Vertreter von Logistikdienstleistern, Häfen, Terminals, Reedereien, Transport- und Beratungsunternehmen über die von der EU geförderten Möglichkeiten austauschten, den Gütertransport im kombinierten Verkehr von der Straße auf Schiene oder Wasser zu verlagern.

Ziel der Konferenz war es vor allem, sich über bisherige Erfahrungen mit einzelnen Projekten auszutauschen und Kontakte für neue Projekte zu knüpfen. In Einzelgesprächen konnten sich die Teilnehmer über die Fördermöglichkeiten im Rahmen des von der EU verwalteten Marco-Polo-Programms informieren. Der Tagungsort wurde gleichzeitig dazu genutzt, Werbung für den Logistikstandort Wien und die Donau als Transportweg mit noch großem Entwicklungspotenzial zu machen.

"Aus meiner Sicht wurden die gesteckten Ziele der Veranstaltung zur Gänze erreicht", sagte nach der Konferenz Gerhard Gussmann von der mitorganisierenden Österreichischen Wasserstraßen-Gesellschaft Via Donau. Sie war an der Entwicklung der E-Plattform Ewita beteiligt, die in Wien als eins der erfolgreichen Marco Polo Projekte vorgestellt wurde. Ewita informiert über Konzepte, die Binnenschifffahrt für den intermodalen Gütertransport in Europa zu nutzen. Als weiteres Beispiel durfte sich das Transportsystem "Roll on Roll off" präsentieren, ein Gemeinschaftsprojekt eines österreichischen Konsortiums und einer bulgarischen Reederei, das den Transport von Gütern wie zum Beispiel Autos zwischen der Donau-Mündung und Wien seit Ende 2009 ermöglicht. Ein Projekt von der Elbe sowie vier Eisenbahnprojekte veranschaulichten weitere Erfolge des Marco Polo Programms.

Mit mehr als 200 Teilnehmern kamen fast doppelt so viele Besucher zu der Wiener Veranstaltung als auf die bislang letzte Marco Polo Konferenz vor gut einem Jahr in Danzig. In Einzelgesprächen informierten sich Teilnehmer bei den EU-Vertretern über die Fördermöglichkeiten ihrer Projekte. "Es ist mit der Zeit zwar immer einfacher geworden, die Anträge auszufüllen", sagte Gussmann. Dennoch benötigen die Formalitäten viel Zeit und Geduld, was gerade für kleinere und mittlere Unternehmen das größte Hindernis darstelle, sich um die Förderung durch Marco Polo zu bewerben.

Das Marco-Polo-Programm der EU wurde 2003 gestartet und hat das Ziel, den Gütertransport in Europa von der Straße auf alternative Transportträger zu verlagern. Die derzeit laufende Förderperiode reicht noch bis 2013. (kw) 

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