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Kompromiss zum Lang-LKW

© Foto: VDA

Befürworter und Kritiker der Zulassung längerer Lastkraftwagen haben im Rahmen eines Positionspapiers des Deutschen Verkehrsforums erstmals einen gemeinsamen Anforderungskatalog an Lang-LKW vorgelegt


Datum:
30.03.2011
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Berlin. Befürworter und Kritiker der Zulassung von längeren Lastkraftwagen haben heute in Berlin einen Kompromiss vorgelegt. Im Rahmen eines Positionspapiers des Deutschen Verkehrsforums formulieren die beiden Parteien erstmals gemeinsam konkrete Anforderungen an dem vom Bund geplanten Feldversuch und einer allgemeinen Zulassung von Lang-LKW in Deutschland.

Im Mittelpunkt der Forderungen stehen die Bereiche Sicherheit im Straßenverkehr, Schutz der Infrastruktur vor Schäden und Rücksicht auf die Belange des Eisenbahngüterverkehrs. Eindeutig festgelegt haben sich die beteiligten Unternehmen und Verbände auch bei den Maßen und Gewichten: Ein Lang-LKW darf demnach die Länge von 25,25 Meter (derzeit maximal 18,75 Meter erlaubt) und ein heute auch schon zulässiges Gesamtgewicht von 44 Tonnen nicht überschreiten. Ein technisch mögliches Gesamtgewicht von 60 Tonnen wird ausdrücklich nicht gefordert, da „die Tragfähigkeit und die Dauerfestigkeit der bestehenden Brückenbauwerke bei einer allgemeinen Zulassung von Lang-LKW zu berücksichtigen sei“, heißt es in dem Positionspapier, das der VerkehrsRundschau vorliegt (siehe Kasten unten  "Weitere Informationen", Downloads).

„Mit unserem Positionspapier existiert erstmals ein gemeinsamer Anforderungskatalog der wichtigsten Vertreter der deutschen Mobilitätswirtschaft. Neben der Logistikwirtschaft, der Verladerschaft und der Nutzfahrzeugindustrie stehen auch die Deutsche Bahn und der ADAC hinter diesem Kompromiss“, sagt Thomas Hailer, Geschäftsführer des Deutschen Verkehrsforums, gegenüber der VerkehrsRundschau. Von Seiten der Wirtschaft wird das Positionspapier von einer Reihe namhafter Unternehmen sowie dem Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI) und dem Verband der Automobilindustrie (VDA) unterstützt. (ak)

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