Wien. Der Verkehrstelematikanbieter Kapsch Traffic Com hat einen Folgeauftrag in der Höhe von 14,4 Millionen Euro im Rahmen des österreichischen LKW-Mautsystems erhalten. Das Unternehmen soll im Auftrag des Autobahnbetreibers Asfinag zusätzliche Mautstationen errichten. Wie Kapsch zudem bekannt gab, ist darüber hinaus eine Weiterentwicklungen des österreichischen LKW-Mautsystems vereinbart worden. Kapsch Traffic Com wird 67 Mautstationen in Österreich neu einrichten, in diesem Auftrag enthalten sind sechs stationäre Kontrollstationen und einige Umbauten aufgrund von Erweiterungen der Fahrbahnquerschnitte. Kapsch wurde zudem von der Asfinag mit Weiterentwicklungen des österreichischen LKW-Mautsystems beauftragt. So erfolgt in den nächsten Monaten eine technische Aufrüstung von mehr als 200 Vertriebsstellen des österreichischenn Mautsystems auf die neue Generation von GO-Box Personalisierungsstationen. Auch die mobilen Kontrollfahrzeuge werden aufgrund neuer Kundenanforderungen mit Software Adaptierungen versorgt. „Diese Zusammenarbeit im Zuge der Weiterentwicklung des Mautsystems ist ein wichtiger Aspekt einer zukunftsorientierten Abwicklung der Lkw- und Busmaut in Österreich“, sagte Josef Fiala, Geschäftsführer bei Asfinag Maut Service. Kapsch hat sowohl das österreichische wie das tschechische LKW-Mautsystem errichtet und ist in Tschechien auch Betreiber des Systems. (sb)
Kapsch baut österreichisches Mautsystem aus
Asfinag vergibt Folgeauftrag in der Höhe von 14,4 Millionen Euro an Verkehrstelematikspezialist Kapsch Traffic Com