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Iveco errichtet Wasserstoff-Tankstelle

Die Wasserstoff-Tankstelle von Iveco steht in Ulm
© Foto: Iveco Trucks

Im Rahmen des Projektes Hy-FIVE will das Unternehmen zusammen mit anderen Partnern einen ganzheitlichen Modellversuch für Grünen Wasserstoff starten.


Datum:
05.07.2022
Autor:
Stefanie Schuhmacher
Lesezeit: 
1 min
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Am Montag, 4. Juli, fand in Schwäbisch-Gmünd der Kick-off für das Projekt „HY-FIVE - Modellregion Grüner Wasserstoff Baden-Württemberg" statt: Staatssekretär Andre Baumann vom Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft überreichte dem Projektkonsortium symbolisch die Fördersumme von insgesamt rund 32 Millionen Euro. 

Die Fördermittel werden aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) und vom Land Baden-Württemberg zur Verfügung gestellt. Ziel des Projekts Hy-FIVE ist die Erprobung einer Wasserstoffwirtschaft sowohl im ländlichen als auch im städtischen Raum. Dabei konzentrieren sich die Aktivitäten auf vier Leuchtturmprojekte, die die gesamte Wertschöpfungskette von der Erzeugung bis hin zur Nutzung in Industrie, Verkehr und Quartierslösungen abbildet. 

Städte, Kommunen, Projektpartner aus Wirtschaft und Wissenschaft setzen die konkreten Modellprojekte um. Dazu gehören der Aufbau von Elektrolyseuren zur Wasserstoffproduktion, Tankstelleninfrastruktur und Verteilsystemen. Iveco ist mit seinem Joint Venture, der Nikola Iveco Europe, für die Errichtung einer innovativen Wasserstoff-Tankstelle zuständig und wird zugleich die nötige Infrastruktur testen. Anfangs ist die Einrichtung hauptsächlich für den Eigenbedarf, also für die Betankung der Testflotte sowie der Erstbefüllung der in Ulm gefertigten Nikola Tre FCEV vorgesehen. Sukzessiv wird die Tankstelle jedoch in den öffentlichen Betrieb überführt. Aufgrund der prognostizierten Mengen und der Marktanforderungen ist die Tankstelle als Hochleistungsanlage konzipiert und kann gasförmigen Wasserstoff mit 700 bar in einer Menge von circa 80 Kilogramm in 15 bis 20 min vertanken. 

Das Projekt Hy-FIVE wird im Zeitraum von 2022 bis 2027 gefördert. Im Anschluss muss sich das System wirtschaftlich selbst tragen. (ste)

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