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Italien: Weihnachtliche Transportverbindungen mit China

Das dänische Unternehmen DSV erweitert den Güterzugverkehr nach China
© Foto: DSV

DSV will in den letzten Monaten des Jahres die Ganzzugverbindungen mit China aufstocken.


Datum:
08.11.2021
Autor:
Stefanie Schuhmacher
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Rom. Geschäftige Weihnachtsstimmung im italienischen Transportwesen: Um der erhöhten Nachfrage nach Transporten in den Wochen vor Weihnachten nachzukommen, wird auf Volumen und auf Strecke gesetzt.

So hat sich das dänische Unternehmen DSV entschieden, den Ganzzugverkehr zwischen Mailand und dem chinesischen Jiaozhou zu intensivieren. Die Verbindung, die seit Juni 2021 ausschließlich auf der „Westbound-Route“ besteht, soll außerdem auch in die entgegengesetzte Richtung bedient werden und Waren von Italien nach China transportieren. Dazu Alfredo Gaio, Geschäftsführer der DSV Air & Sea Italy: „In einer Zeit, in der der chinesisch-europäische Handelsverkehr einer Reihe von Einschränkungen unterliegt, die als Konsequenz eine limitierte Kapazität, eine Preiserhöhung sowie Restriktionen und Verzögerungen hat, haben wir uns bemüht, unseren Kunden eine effiziente und gegenüber dem Seetransport überzeugende Alternative anzubieten.“ Dies sei aufgrund einer höheren Verbindungsgeschwindigkeit sowie günstigeren Kosten im Vergleich mit dem Lufttransport gelungen. Jeder Zugkonvoi könne 41 High-Cube-Container transportieren. Die Reisezeit zwischen Mailand und Jiazhou: vier Wochen.

Ebenfalls nach China geht es für das in Latium ansässige Unternehmen Rif Line. Das setzt in der Vorweihnachtszeit auf ein drittes Containerschiff. Zusätzlich zur „Iberian Express“ (1118 TEU) und der „Cape Flores“ (1221 TEU) kommt dann auf der Strecke zwischen Civitavecchia und Shanghai auch die weitaus modernere und großvolumigere „Green Ocean“ (1809 TEU) zum Einsatz. Ausgeliehen wurde sie für einen Zeitraum von vier Monaten, um die rund um die Weihnachtszeit größere Nachfrage bedienen zu können. Zusätzlicher Anlaufhafen auf dem Weg nach Shanghai ist Shenzen.

Eine weitere Neuheit wird bis nach Weihnachten warten müssen: Ab Januar 2022 wird die Rif Line eine neue Verbindung nach Asien starten. Alle 20 Tage können Container dann nach und ab Bangladesch verschickt werden. Dort hat das italienische Unternehmen Niederlassungen in Chittagong und Dhaka. Die Transitzeit für Container beträgt zwischen 16 und 18 Tage. Bangladesch werde, so das Unternehmen, als Exportpartner immer bedeutender. Schon jetzt hätte das Exportvolumen nach Italien oder Europa einen Gesamtwert von rund 320 Millionen Euro erreicht. (nja)

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